AKTUELLES

AUS ANLASS DES TAGES DES GEDENKENS AN DIE OPFER DES NATIONASOZIALISMUS AM 27. JANUAR

Dr. Sybille Krafft: Zeitzeugengespräche auf ARD-alpha

Do, 29. Januar – 13 Uhr
Rahel Mann
Ehemalige Praxis für Psychosomatik und Zeitzeugin
In dem Buch Uns kriegt ihr nicht: Als Kinder versteckt – jüdische Überlebende erzählen erzählt Rahel R. Mann ihre Kindheit: Die Frau des Blockwarts rettet sie vor der Gestapo, die nächsten Jahren verbringt sie in verschiedenen Verstecken, die letzten Monate bis Kriegsende in einem Keller . . . Text: BRDas Gespräch zum Nachlesen

Do, 29. Januar – 20.15 Uhr – Wiederholung: Fr, 30.1.15, 13 Uhr
Ernst Grube
Ernst Grube wurde 1945 zusammen mit seinen Geschwistern und seiner Mutter in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, nach der Befreiung durch die Rote Armee kehrte er zurück nach München. Er wurde Berufsschullehrer, ist Sprecher des Landesvorstands Bayern der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und stellvertretender Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau e.V. . . . Text: BRDas Gespräch zum Nachlesen

Do, 5. Februar – 20.15 Uhr – Wiederholung: Fr, 6.2.15, 13 Uhr
Max Mannheimer
Max Mannheimer ist einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust. Er ist Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau und führte jahrzehntelang Besucher durch die KZ-Gedenkstätte. Sein Leben porträtierten die Filme Der weiße Rabe – Max Mannheimer (2009) und Max Mannheimer – Ich kann nicht hassen (2012) . . . Text: BR
 

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27. Januar: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

BaWa, Skulptur "Todesmarsch", Weidach, Wolfratshausen   Der Gedenktag wurde am 3. Januar 1996 durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt und auf den 27. Januar festgelegt.

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes.

In seiner Proklamation führte Roman Herzog aus:
“Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.”   BaWa, 27.1.2015, Gedenktag Holocaust
Text: © Wikipedia
Fotos: Mahnmal “Zum Gedenken an die Todesmärsche” von Hubertus von Pilgrim in Weidach/Wolfratshausen:
© Jay Zeutsch – Rose: © 123rf stockfoto/soyka
 

PRESSE
31.1.15 – ILB – Leserbrief von Wolfgang Saal – Erinnerungsprojekt als Chance
27.1.15 – ILB – Kommentar von Georg Anastasiadis – Holocaust-Gedenken: Gaucks Rede, Putins Fehlen: Der Auftrag von Auschwitz
27.1.15 – ILB – Gedenkrede von Bundespräsident Joachim Gauck im Bundestag zur Befreiung des Konzentrationslagers – Keine deutsche Identität ohne Auschwitz
27.1.15 – ILB – Kommentar von Dirk Walter – Der Zeugen von Auschwitz: Hört ihnen zu!

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Schüler fragen Zeitzeugen des jüdischen DP-Lagers Föhrenwald

Unter Federführung von Dr. Sybille Krafft und Eva Greif beteiligte sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Klassen Q11/12 des Gymnasiums Geretsried in 2013/14 an dem Zeitzeugenprojekt “Geschichten aus dem DP-Lager Föhrenwald – Zeitzeugeninterviews – Kurzfilme – Videoclips fürs Internet”. Gefördert wurde das Projekt von der EVZ Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft und dem Leo-Baeck-Institut.

Die Schülerinnen und Schüler stellten den Kontakt zu den ehemaligen DPs her und luden sie zu Interviews ein. Die ersten vier Gespräche fanden in 2013 statt: Im Oktober Michael Heigl (Q12) interviewte Boris Gerczikow und Helene Berger aus Düsseldorf. Im Dezember führten Veronika Schlosser und Viktoria Ziesler (Q11) ein Gespräch mit den Münchnern Icek Surowicz und Jacques Cohen. Im Februar 2014 kamen die ehemaligen DPs Majer Szanckower und Abraham Ben aus Frankfurt zu Besuch und wurden von Nicol Mayr, Sophia Anitsakis, Cedric Hübner und Constantin Lentrodt interviewt und gefilmt.

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Sie können diesen Film auch auf YouTube anschauen!

Interview-, Filmteam und Schnitt: Florian Heider, Michael Heigl, Julia Müller, Veronika Schlosser, Felix Sommer, Felix Wieland (Gymnasium Geretsried) und Philipp Lorenz (Universität Passau)
Mit Unterstützung von Dr. Sybille Krafft, Vorsitzende des Historischen Vereins Wolfratshausen e.V. und des Vereins Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald e.V., und Lorenz-Filmproduktion, Icking – © 2014

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Auf diesen Seiten erinnern wir an den Neuanfang, den das Lager Föhrenwald ab 1945 Überlebenden des Holocaust bot.

BaWa, Lager Föhrenwald, Impressionen

Fotomaterial Collage: © Stadtarchiv Wolfratshausen, Ausstellung “Lager Föhrenwald”, 1997

 
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Kirsten Jörgensen 1961–2014
Aus dem Nachruf von Sybille Krafft – November 2014
 
Kirsten war eine furchtlose Frau. Sie fürchtete sich nicht vor Autoritäten, sie fürchtete sich nicht davor zu widersprechen, sie fürchtete sich nicht davor einen eigenen, unbequemen Weg zu gehen, und sie hat sich letztlich auch nicht vor ihrem Tod gefürchtet . . .
 
HVW, Kirsten Jörgensen   . . . Um die Jahrtausendwende haben wir uns kennengelernt und gemeinsam mehrere Ausstellungen entwickelt: über die jüdische Mädchenschule von Wolfratshausen, über die Geschichte der Kinderarbeit und über das Schicksal der Menschen vom Lager Föhrenwald.

Damit hat Kirsten eine sichtbare Spur hinterlassen – ihr Name wird mit diesen besonderen Projekten verbunden bleiben, als Teil des künftigen Erinnerungsortes “Badehaus” in Waldram-Föhrenwald
. . .

Foto privat  
 

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