Kolpingplatz 1 • 82515 Wolfratshausen-Waldram • Tel.: 08171–2 57 25 02 • E-Mail: info@badehauswaldram.de



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Archiv 2014

1.7.14 – 19 Uhr – Mitgliederversammlung – Gasthof Zur Post, Waldram
Tagesordnung: Bericht des Vorstands zur Arbeit im vergangenen Jahr mit der Vorführung des Films “Schüler fragen Zeitzeugen” / Kassenbericht / Kassenprüfbericht / Entlastung des Vorstands / Zeitzeugengespräch mit unseren Gästen Boris Gerczikow und Martin Walter / Vorstellung des Studentenprojekts von Simone Steuer über die ersten heimatvertriebenen Siedler in Waldram / Aussprache, Anträge und Verschiedenes

PRESSE
4.7.14 – merkur-online – Tanja Lühr
Sechs Geretsrieder und Penzberg

Der vor zwei Jahren gegründete Verein Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald wächst kontinuierlich. Heuer zählt er rund 260 Mitglieder, im Vorjahr waren es noch 213.
4.7.14 – SZ Bad Tölz-Wolfratshausen – Benjamin Engel
Badehaus-Verein plant neues Projekt zur Geschichte des Ortsteils

Heimatvertriebene Familien wurden von der Mitte der 50er-Jahre an im Lager Föhrenwald für jüdische Displaced Persons angesiedelt. Daraus entwickelte sich der Wolfratshauser Stadtteil Waldram. Mit der Siedlungsgeschichte bis Mitte der 60er-Jahre will sich der Verein Bürger fürs Badehaus Föhrenwald-Waldram in einem neuen Projekt beschäftigen.
3.7.14 – merkur-online – tal
Studentin sucht Vertriebene

Der Verein „Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald“ hat ein neues Projekt. Nachdem die Periode, in der Waldram als Lager für jüdische Displaced Persons (DPs) diente, mit einer Ausstellung und einem Film mit Zeitzeugen beleuchtet wurde, will man sich im kommenden Jahr den ersten Siedlern des Wolfratshauser Ortsteils widmen.
2.7.14 – oberland.de – Peter Herrmann
Überregionale Unterstützung für künftige Gedenkstätte

Rund 60 von insgesamt 262 Mitgliedern trafen sich Dienstagabend im Gasthaus zur Post zur zweiten Jahreshauptversammlung des 2012 gegründeten Vereins „Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald“. Die Vorsitzenden Dr. Sybille Krafft und Wolfgang Saal blickten auf arbeitsintensive Monate zurück, ließen aber auch Zeitzeugen zu Wort kommen. Kindheits-Anekdoten von Martin Walter und Boris Gerczikow erinnerten an das Leben im einstigen DP-Lager Föhrenwald.

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9.5.14, 19 Uhr, Kulturbühne Hinterhalt, GeltingFlyer

BaWa, Hinterhalt, 9.5.14, Spende

Die Organisatorinnen der Gedenkveranstaltung zur Bücherverbrennung:
Andrea Weber, Sybille Krafft, Assunta Tammelleo (von links nach rechts).
Die Vierte im Bunde, Nuray Kalkan, war beim Fototermin verhindert.

 
BaWa, Plakat 81 Jahre Bücherverbrennung   Liebe Mitglieder,
auch in diesem Jahr organisieren wir wieder einen großen Benefizabend zugunsten des Föhrenwalder Erinnerungsprojekts. Zum Gedenken an die Bücherverbrennung wird am Freitag, den 9. Mai, ab 19 Uhr in der Geltinger Kulturbühne Hinterhalt eine ganz besondere Veranstaltung stattfinden: Im 5-Minuten-Takt lesen Prominente aus Werken verfemter AutorInnen, dazu gibt es Musik, historische Informationen, einen Kurzfilm und ein bayerisch-jüdisch-türkisches Büffet.
Der Erlös kommt dem Aufbau des Begegnungs- und Erinnerungsortes BADEHAUS in Wolfratshausen-Waldram zugute.

Im vergangenen Jahr haben wir diesen Gedenkabend – s. Flyer – mit sehr großem Erfolg durchgeführt: 200 Gäste waren anwesend, und die Presse hat die Veranstaltung geradezu überschwänglich gelobt (vgl. Archiv 2013). Heuer konnten wir als Schirmherren Dr. Max Mannheimer und Landrat Josef Niedermaier gewinnen, die auch anwesend sein werden. Bisher haben zugesagt:
Die SchriftstellerInnen Amelie Fried, Peter Probst und Prof. Johano Strasser, der DP-Zeitzeuge und Raubgutforscher Leibl Rosenberg, der Filmemacher Walter Steffen, der Kabarettist Claus Steigenberger, der Musiker Josef Brustmann, der Laiendarsteller Hermann Paetzmann, der Aktionskünstler Wolfram Kastner, die Kulturschaffenden Lia Schneider-Stöckl und Traudl Bergau, der Präsident der Kath. Stiftungsfachhochschule Prof. Egon Endres, der ev. Gemeindepfarrer Dr. Theo Heckel, die RedaktionsleiterInnen aller regionalen Zeitungen sowie SchülerInnen des Gymnasiums Geretsried mit ihrem Direktor.
Wir würden uns freuen, Sie im “Hinterhalt” sehen zu können.
Nuray Kalkan, Dr. Sybille Krafft, Assunta Tammelleo und Andrea Weber

Videoclip 2014:

Ausführlicher Bericht von Peter Herrmann mit vielen Bildern auf oberland.de!

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29.4.–9.5.14 – Realschule Penzberg
Fotodokumentation “Die Kinder vom Lager Föhrenwald”

Frau Dr. Sybille Krafft/HVW und Frau Gisela Geiger/Stadtmuseum Penzberg

Frau Dr. Sybille Krafft und Frau Gisela Geiger bei der Ausstellungseröffnung am 28.4.14 in der Realschule Penzberg*
Foto: © Gerhard Schielein, Königsdorf

Die Ausstellung zeigt Fotos aus Privatbesitz und aus internationalen Archiven. Die historischen Bilder geben einen berührenden Einblick in die Geschichte einer lange vergessenen jüdischen Nachkriegskindheit in Bayern. Weitere Einzelheiten zur Ausstellung im Archiv 2013
Für Schulklassen frei zugänglich, ggf. Besuch/Führung über das Museum Penzberg anmelden.
Mit dieser Ausstellung unterstützen das Stadtmuseum Penzberg und die Musikschule die Initiative für den Erinnerungsort “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V.” in Wolfratshausen-Waldram.

* Ausstellungseröffnung am 28.4.14, 18.30 Uhr, im Rahmen der Veranstaltungen zur Penzberger Mordnacht am 28.4.1945, Musikalische Umrahmung: Musikschule Penzberg

PRESSE
30.4.14 – Das Gelbe Blatt Penzberg – arr
Ein Ort der Ruhe

Das Lager Föhrenwald in Waldram bot bis zu 5.000 Menschen eine Heimat
30.4.14 – Das Gelbe Blatt Penzberg – arr
Selbstverständliche Verpflichtung

Gedenken an die Opfer der Mordnacht / Ausstellung in der Realschule

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BfürB, Radiosendung   Bayern 2 – So, 20.4.14, 13.30–14 Uhr
In der Reihe “Bayern – Land und Leute”: Wiederholung der Sendung Draußen waren die anderen – Kinder im Lager Föhrenwald – Dr. Sybille Krafft erzählt die Geschichte einer lange vergessenen jüdischen Nachkriegskindheit in Bayern.
Bayern 2 – Fr, 7.3.14, 15.05–15.20 Uhr – Podcast
Im Rahmen der Sendung SCHALOM präsentiert Thomas Muggenthaler einen Beitrag über das DP-Lager Föhrenwald. Zu hören sind u.a. Benjamin Braun, Max Mannheimer, Dr. h.c. Charlotte Knobloch, Dr. Rachel Salamander und Dr. Sybille Krafft.
 

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13.2.– 13.3.14 – Jüdisches Gemeindezentrum München
In Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelit. Kultusgemeinde München und Oberbayern

Ausstellung: Fotodokumentation “Die Kinder vom Lager Föhrenwald” – Flyer

BfürB, DP-Lager Föhrenwald, Independence Place, 1953

Im BADEHAUS am Independence Place (vor 1945 Danziger Freiheit, heute Kolpingplatz)
waren der Sanitärbereich des Lagers und ein jüdisches Ritualbad (Mikwe) untergebracht.
Joint Distribution Committee Archives, New York, 1953

BaWa, Flyer Fotodokumentation "Die Kinder vom Lager Föhrenwald" 2014, IKG München   Die Ausstellung zeigt Fotos aus Privatbesitz und aus internationalen Archiven. Die historischen Bilder geben einen berührenden Einblick in die Geschichte einer lange vergessenen jüdischen Nachkriegskindheit in Bayern. Eintritt frei. Spenden für das Erinnerungsprojekt erbeten!

18.2.14 – PODCAST Bayern 1/Birgit Frank

Begleitendes Veranstaltungsprogramm
Do, 13.2.14, 19.30 Uhr
“Die Kinder vom Lager Föhrenwald”, Vernissage der Fotodokumentation
Grußworte von Präsidentin Dr. h.c. Charlotte Knobloch und Staatssekretär Georg Eisenreich sowie historische Einführung und Dokumentarfilm “Die Kinder vom Lager Föhrenwald” von Dr. Sybille Krafft (2013, Bayerischer Rundfunk) mit den Zeitzeugen Chana und Benjamin Braun. Es singen Wolfratshauser Kinder.

Di, 18.2.14, 19.30 Uhr
“Befreit & Vergessen”, Film und Zeitzeugenprojekt mit
Dr. Rachel Salamander
Gezeigt wird der Dokumentarfilm “Befreit & Vergessen” von Henriette Schroeder, Joachim Schroeder und Werner Kiefer (1995, Preview Production). Anschließend stellen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Geretsried ihr Zeitzeugen-Projekt im Rahmen des Leo-Baeck-Programms vor und interviewen Dr. Rachel Salamander zu ihren Erinnerungen an das Lager Föhrenwald.

Mo, 24.2.14, 19.30 Uhr
“Draußen waren die anderen”, Gesprächsrunde mit Filmausschnitten
Ehemalige Bewohner des Lagers Föhrenwald erinnern sich an ihre Kindheit: Abraham Ben, Jacques Cohen, Leibl Rosenberg, Icek Surovicz und Majer Szanckower. Mit Ausschnitten aus dem Film “Weiterleben! Jüdischer Neuanfang in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg” von Henriette Schroeder (2009, Preview Production), Moderation: Dr. Sybille Krafft

BaWa/HVW, Ausstellung "Die Kinder vom Lager Föhrenwald", München

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Schüler fragen Zeitzeugen
Eva Greif (Geschichtslehrerin am Gymnasium Geretsried)

BaWa, Zeitzeugen-Interview, Gymnasium Geretsried

Zeitzeugen-Interview des Gymnasiums Geretsried
Icek Surowicz, Viktoria Ziesler (Q 11), Dr. Sybille Krafft,
Philipp Lorenz (im Hintergrund),
Veronika Schlosser (Q 11) im Vordergrund

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Q 11/12 des Gymnasiums Geretsried beteiligt sich an dem Zeitzeugenprojekt “Geschichten aus dem DP-Lager Föhrenwald – Zeitzeugeninterviews – Kurzfilme – Videoclips fürs Internet”. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ) und dem Leo-Baeck-Institut. Professionelle Hilfe bekommen die Schülerinnen und Schüler vom Historischen Verein Wolfratshausen und ihrer Vorsitzenden Dr. Sybille Krafft, dem Filmemacher Rüdiger Lorenz und dessen Sohn Philipp.
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des jüdischen Volkes, mit der Zeit des Nationalsozialismus und der Shoah. Durch die räumliche Nähe der Schule zum ehemaligen DP-Lager Föhrenwald (heute Waldram) konnten wir den Regionalbezug herstellen und die jüdische Nachkriegsgeschichte vor Ort erfahren. Das DP-Lager Föhrenwald war von 1945 bis 1957 vorübergehend Heimat für Juden, die den Holocaust überlebt hatten. Die meisten emigrierten in die USA, nach Kanada und nach Israel. Als das Lager 1957 aufgelöst wurde, fanden die letzten “Föhrenwalder” Wohnungen in München, Frankfurt, Düsseldorf.

BaWa, Zeitzeugengespräch, Schneideraum

Im Schneideraum: Michael Heigl (Q 12), Philipp Lorenz
 (neben Dr. Sybille Krafft), Florian Heider

Die Schülerinnen und Schüler stellten den Kontakt zu den ehemaligen DPs her und luden sie zu einem Interview ein. Die ersten vier Gespräche fanden bereits statt: Michael Heigl (Q12) interviewte im Oktober 2013 Boris Gerczikow und Helene Berger aus Düsseldorf. Im Dezember 2013 führten Veronika Schlosser und Viktoria Ziesler (Q11) ein Gespräch mit den Münchnern Icek Surowicz und Jacques Cohen. Die Gespräche und der Schneidetermin fanden im Studio Lorenz in Icking statt. Unter professioneller Anleitung von Rüdiger Lorenz, seinem Sohn Philipp und Sybille Krafft stellten Florian Heider, Michael Heigl, Veronika Schlosser und Felix Wieland in stundenlanger Detailarbeit den ersten zehnminütigen Film her, der am 18.2.14 im Jüdischen Gemeindezentrum am St. Jakobs-Platz 18, München, im Rahmenprogramm der Ausstellung “Die Kinder vom Lager Föhrenwald” zu sehen sein wird.
Am 23.2.14 kommen die ehemaligen DPs Majer Szanckower und Abraham Ben aus Frankfurt zu Besuch und werden von Nicol Mayr, Sophia Anitsakis, Cedric Hübner und Constantin Lentrodt interviewt und gefilmt. Auch dieses Gespräch wird in einem Kurzfilm festgehalten und öffentlich zu sehen sein.

Für die Schülerinnen und Schüler ist das Projekt eine einmalige Gelegenheit, mit Überlebenden der Shoah zu sprechen, um zu erfahren, welches Schicksal ihre Gesprächspartner und deren Familien während des Nationalsozialismus hatten und wie es gelang nach 1945 ein neues Leben aufzubauen.

PDF: Die Theorie in der Praxis erleben – Erfahrungsbericht von Viktoria Ziesler

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