Kolpingplatz 1 • 82515 Wolfratshausen-Waldram • Tel.: 08171–2 57 25 02 • E-Mail: info@badehauswaldram.de



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2017 – GEDENKEN AN DIE BÜCHERVERBRENNUNG – 1933



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Das Projekt

7.5.17 – Fotodokumentation:
Kinderwelten in Föhrenwald und Waldram

BfB, BADEHAUS, Fotodokumentation "Kinderwelten"

Unser Beitrag zu 60 JAHRE WALDRAM: Die Ausstellung ist nun auch direkt am BADEHAUS zu sehen!

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19.12.16 – Der erste Schnee

BfürB, BADEHAUS, 19.12.16, Erster Schnee

Der erste Schnee ziert das “neue” BADEHAUS am Kolpingplatz und das warme Licht in den Fenstern zeugt davon, dass weiterhin fleißige Handwerker
im Haus aktiv sind. Und es symbolisiert auch Bestätigung und Zuversicht: So weit sind wir in diesem Jahr mit der tatkräftigen Unterstützung von vielen, vielen freiwilligen Helfern, Freunden und Sponsoren gekommen. Vertrauensvoll blicken wir ins Neue Jahr und sind uns sicher: Dieses Projekt wird ein Erfolg!

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29.11.16 – In voller Schönheit bei Kaiserwetter: Unser BADEHAUS zeigt sich erstmals ohne Gerüst!

BfürB, 29.11.16, BADEHAUS, Ohne Gerüst

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30.9.16 – Richtfest!

BfürB, Richtfest BADEHAUS, 30.9.2016

Ansprache des Bauherrenvertreters – Wolfgang Saal, stellv. Vorsitzender
Richtspruch – Zimmerei Hans Schneider GmbH, Königsdorf
Bilder von Scott Davidson

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11.7.16 – Die neue Bautafel ist angebracht!

BfürB, BADEHAUS-Renovierung, 12.7.16, Bautafel

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Ansprache der Bauherren zum professionellen Baubeginn des Erinnerungsortes BADEHAUS

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3/2016 – Phasenmodell zur Rettung des BADEHAUSES und Aufbau eines innovativen Begegnungs- und Erinnerungsorts – 2012–2017

BfürB, 3/16, Phasenmodell Renovierung BADEHAUS

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Die neuesten Fotos des Baufortschritts finden Sie in der Bildergalerie.

Bilder und Berichte: die Ramadama-Tage zwischen 25.11.15 und 28.8.16

Die vorübergehend letzte Ausgabe der Projektbeschreibung finden Sie hier. Auszug:

I. Zielsetzung
Das historische BADEHAUS im Wolfratshauser Ortsteil Waldram soll zu einem modernen Erinnerungsort für die jüngere Geschichte unserer Region werden.

BfürB, Zielsetzung, Ausmessung

Als Dokumentations- und Begegnungsstätte, bei der besonderer Wert auf die Jugend- und Bildungsarbeit gelegt wird, fördert dieses Projekt auch die Völkerverständigung und den interreligiösen Dialog. Das Vorhaben ist damit Teil einer innovativen, nachhaltigen Gedenkkultur vor Ort, die unser Land gerade nach dem Ende der unmittelbaren Zeitzeugenschaft dringend braucht.
 

II. Ausgangssituation
In Waldram verdichtet sich unsere Zeitgeschichte. Welt- und Regionalgeschichte greifen hier sinnfällig ineinander.

BfürB, Lager Föhrenwald

Das BADEHAUS steht dabei exemplarisch für vier historische Zeitschichten, die sich im Wolfratshauser Forst manifestiert haben: NS-(Zwangs-)Arbeiterlager / KZ-Todesmarsch / jüdisches DP-Camp / Siedlung von Heimatvertriebenen.
 
 

III. Was soll geschehen?
Das BADEHAUS war während der NS-Zeit ein Gemeinschaftshaus mit Sanitäranlage (Männerbad) und diente zur Zeit der jüdischen DPs auch als Mikwe, das heißt als jüdisches Ritualbad. Nach 1957 wurde das BADEHAUS von der katholischen Kirche umgebaut, um Wohnraum für Lehrer und Studenten des benachbarten Spätberufenenseminars St. Matthias zu schaffen; Teile des einstigen Badehauses wurden nun als Waschküche genutzt. Seit 2011 steht das geschichtsträchtige Gebäude leer. Es sollte abgerissen werden.

BfürB, Was geschehen soll

Im September 2012 gründete sich deshalb der Verein “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” aus Mitgliedern des Historischen Vereins Wolfratshausen und der Siedlungsgemeinschaft Waldram, um das BADEHAUS vor dem Abriss zu retten und dort einen innovativen Begegnungs- und Erinnerungsort aufzubauen.

Heute, drei Jahre später (Stand Dezember 2015), hat der Verein bereits mehr als 300 Mitglieder.

Drei Viertel kommen aus Wolfratshausen und der näheren Umgebung, auch einige ehemalige jüdische Bewohner und deren Nachfahren haben sich inzwischen dem Verein angeschlossen.
Das Erzbischöfliche Ordinariat hat am 8. Mai 2015 das Grundstück mit BADEHAUS dem Verein “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” überlassen, damit dieser dort eine Gedenkstätte errichten kann. Nun soll das Gebäude saniert und anschließend zu einem Erinnerungsort ausgebaut werden.

IV. Nutzen und besondere Bedeutung des Projekts
Das BADEHAUS, eines der letzten zentralen Lagergebäude, die in ihrer ursprünglichen Gestalt an die bewegte Ortsgeschichte erinnern, möchte der Verein “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” zu einer modernen Gedenkstätte umbauen, in der die Bevölkerung der Region sowie nationale und internationale Besucherinnen und Besucher Zeitgeschichte an einem authentischen Ort erfahren können.
Das Projekt greift dabei weit über den lokalen und regionalen Bezug hinaus, indem es auf die Historie des Landkreises, des Freistaates, der Bundesrepublik und all der europäischen Länder verweist, aus denen einst die Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen, die Holocaust-Überlebenden und die Heimatvertriebenen nach Föhrenwald/Waldram kamen.

V. Das Nutzungskonzept im Einzelnen
Das BADEHAUS soll ein interessanter, lebendiger Lernort werden, der Menschen unterschiedlicher Generationen, Nationen und Religionen zusammenbringt, in dem
• Zeugnisse der Waldramer Geschichte gesammelt, erforscht, aufbereitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden;
• Ausstellungen, Führungen, Vorträge, Workshops und Zeitzeugengespräche für Jugendliche und Erwachsene angeboten werden;
• Schulen, Vereine, Organisationen, Institutionen und Personen, die sich geschichtlichen, kulturellen oder denkmalpflegerischen Aufgaben widmen, einen Informations- und Kommunikationsort bekommen;
• für Jung und Alt ein Ort des Lernens, der Begegnung und des interreligiösen Dialogs entsteht.
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