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Der Verein

Highlights aus dem Vereinsleben

19.7.19 – Lions Club München-Isartal: Besuch des Badehauses Waldram • 12.6.19 – Das BADEHAUS wird bayernweit auf der LEADER-Plattform präsentiert! • 31.5.19 – 7. Mitgliederversammlung: Mitgliederverteilung nach Wohnort und Geschlecht und Mitgliederzahlentwicklung (langjährig) • 22.5.19 – Engagement durch Erfahrung – Jonathan Coenen arbeitet während seiner Ausbildung dank eines Stipendiums in der multiethnischen Metropole London. Dazu will er auch andere ermutigen • 21.5.19 – Besuch im Erinnerungsort BADEHAUS: Europaabgeordnete Prof. Dr. Angelika Niebler, Bundestagsabgeordneter Alexander Radwan und Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber • 15.5.19: Wider den Rechtsruck – Tilman Voss sieht die EU als großes Friedensprojekt • 15.2.19: Führung für Spender und Förderer des Erinnerungsprojekts BADEHAUS • 14.2.19: Die Stadt im BADEHAUS • 13.2.19: Empfang und Führung des Lions-Clubs Wolfratshausen-Geretsried im BADEHAUS mit Spendenübergabe • 31.1.19: Benjamin Braun† • 7.12.18: Zum ersten Mal nimmt heuer der ERINNERUNGSORT BADEHAUS am Waldramer Adventsfensterln teil • 23.10.18: Hans Buder† • 25.9.18: Paul Brauner erhält die Bürgermedaille der Stadt Wolfratshausen • 21.9.18: Fototermin Vorstand & ehrenamtliche Helfer • 5.8.18 Martin Walter† • Jahreshauptversammlung 2018 • Wie es anfing • Fünf Jahre später • 2016/15 – Die Dokumentationsgruppe • 2016 – Bayerische Ehrenamtskarte für vier Mitglieder des Vereins • Besitzübergabe des Anwesens Kolpingplatz 1-3 •


 

19.7.19 – Lions Club München-Isartal: Besuch des Badehauses Waldram

Erinnerungsort BADEHAUS

Der Lions Club München–Isartal bot seinen Mitgliedern, die den “Erinnerungsort Badehaus Waldram” bisher noch nicht besuchen konnten, eine Führung an. Frau Dr. Sybille Krafft hat die wechselvolle Geschichte des Lagers Föhrenwald anhand von Fotos, Dokumenten und Zeitzeugeninterviews in den einzelnen Medienstationen mit umfangreichem Hintergrundwissen dargestellt. Die Teilnehmer waren tief beeindruckt von der Ausstellung. Präsident Reinhard Heppner sagte Frau Dr. Sybille Krafft 500 € als Spende des Clubs zu. – Text: © Reinhard Heppner, Pressebeauftragter des Lions Club München-Isartal


 

12.6.19 – Das BADEHAUS wird bayernweit auf der LEADER-Plattform präsentiert!
Mit dem LEADER-Programm unterstützt das Staatsministerium die ländlichen Regionen auf ihrem Weg einer selbstbestimmten Entwicklung – ganz nach dem Motto “Bürger gestalten ihre Heimat”.
LEADER ist eine Abkürzung der französischen Begriffe: Liaison entre les actions de développement de l’économie rurale; zu deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Das Förderprogramm LEADER ist eine Erfolgsgeschichte für die Entwicklung ländlicher Regionen in Bayern. Im Mittelpunkt stehen die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs). Sie sind Partnerschaften zwischen kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren in der Region.
Für die Förderperiode 2014–2020 sind 68 LAGs anerkannt. Damit umfasst das bayerische LEADER-Gebiet 86 % der Landesfläche und 58 % der Bevölkerung. Rund 115 Millionen Euro an EU- und Landesmitteln stehen für die Projekte zur Verfügung. – © Text: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten / LAG-Management Bad Tölz-Wolfratshausen / Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen


 

31.5.19 – Anlässlich der 7. Mitgliederversammlung wurden die Zahlen für das Berichtsjahr 2018 vorgestellt: Mitgliederverteilung nach Wohnort und Geschlecht und Mitgliederzahlentwicklung (langjährig)Wolfgang Saal


 
21.5.19 – Besuch im Erinnerungsort BADEHAUS: Europaabgeordnete Prof. Dr. Angelika Niebler, Bundestagsabgeordneter Alexander Radwan und Landtagsabgeordneter Martin Bachhuber
 
BfürB, Gästebucheintrag Niebler, Radwan, Bachhuber 21.5.19

Frau Prof. Dr. Niebler sagte zu, unsere Ausstellung Die Kinder vom Lager Föhrenwald
im nächsten Jahr in das EU-Parlament in Straßburg zu holen. Darüber freuen wir uns sehr!

BfürB, Besuch Niebler, Radwan, Bachhuber 21.5.19

Begrüßung der Gäste durch Paul Brauner Weitere Fotos von Justine Bittner

PRESSE
24.5.19 – merkur.de/Wolfratshausen – Sabine Hermsdorf-Hiss
Hoher Besuch im Badehaus
Die Europaabgeordnete Angelika Niebler besuchte kürzlich das Waldramer Badehaus. Die Politikerin zeigte sich schwer beeindruckt – und gab der Gedenkstätte ein Versprechen.


 
15.2.19 – Führung für Spender und Förderer des Erinnerungsprojekts BADEHAUS
 
Erinnerungsort BADEHAUS, Führung für Spender und Förderer, 15.2.19


 
14.2.19 – Die Stadt im BADEHAUS
Vertreter des Wolfratshauser Stadtrats und der Stadtverwaltung haben am vergangenen Donnerstag, den 14. Februar, auf Einladung des Vereins “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” den Erinnerungsort BADEHAUS besucht. Die Delegation wurde geleitet von 3. Bürgermeister Helmuth Holzheu (CSU). Mit dabei waren als Stadträte Dr. Ulrike Krischke (Bürgervereinigung), Claudia Drexl-Weile (CSU), Gerlinde Berchtold, Roswitha Beyer, Manfred Menke und 2. Bürgermeister Fritz Schnaller (SPD). Von Seiten der Stadtverwaltung nahmen Martin Millian (Bürgerservice) und Peter Schöfmann (Finanzen) an dem rund zweistündigen Rundgang durch die Ausstellung teil.
Alle Teilnehmer zeigten sich sehr beeindruckt von dem kürzlich eröffneten Museum in Waldram, das zu einer neuen Attraktion in der Loisachstadt geworden ist. Dr. Sybille Krafft, die Vorsitzende des Vereins “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” führte die Gäste durch die Ausstellungsräume. Mehrere Teilnehmer erklärten erstaunt, dass sie “so etwas Tolles und Professionelles” nicht erwartet hätten. Bei der Veranstaltung kamen auch die “jungen Badehäusler” zu Wort: Der 17jährige Geretsrieder Abiturient Tilman Voss, der seinen Dienst als Bundesfreiwilliger im Erinnerungsort BADEHAUS leistet, und der 21jährige Ickinger Student Jonathan Coenen, der als Assistenzkraft im Museum tätig ist.

Erinnerungsort BADEHAUS, Führung für Stadtrat-Abordnung, 14.2.19

Tilman Voss berichtete, dass er bereits in den ersten Monaten seines freiwilligen kulturellen Jahres sehr viel gelernt habe und dass seine Arbeit im Museum enorm vielseitig und interessant sei. “Besonders faszinieren mich hier die Einzelschicksale der Bewohner Föhrenwalds,” erklärte der junge Geretsrieder. Jonathan Coenen erinnerte dabei an den jüdischen Ausdruck “Tikun Olam”, der so viel bedeutet wie “die Welt reparieren”. Für ihn, als einen Vertreter der dritten Generation nach dem Holocaust, sei das BADEHAUS ein Ort, an dem dieses “Tikun Olam Wirklichkeit werde – ein Ort, an dem man daran mitwirken könne.”

Vertreter des Stadtrates und der Stadtverwaltung lobten das große Engagement der Vereinsmitglieder, die inzwischen mehr als 17.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet haben. Beiratsmitglied Paul Brauner wies bei dem Besuch auch auf die Notwendigkeit einer guten überörtlichen und innerstädtischen Wegweisung zum Erinnerungsort hin. Dr. Sybille Krafft dankte der Stadt Wolfratshausen noch einmal für ihren Zuschuss zur Sanierung des BADEHAUSES. Für die Kosten des laufenden Betriebs, die der gemeinnützige Verein ganz allein tragen muss, bat die Vorsitzende um eine Unterstützung insbesondere der jungen Kräfte, die bei diesem Projekt “Feuer gefangen” haben. “Gerade heute, in politisch virulenten Zeiten, ist es so wichtig, dass die nächste Generation den Wert eines demokratischen und friedlichen Europas erkennt und den Stab der Erinnerung weiterträgt”, erklärte die Ickinger Historikerin. – Text © 2019 BADEHAUS/SK

wolfratshausen.de – Blog25.2.19 – Im Blog der Stadt Wolfratshausen:
“Die Welt reparieren” – im BADEHAUS Waldram-Föhrenwald – Karolin Wolf


 
13.2.19 – Empfang und Führung des Lions-Clubs Wolfratshausen-Geretsried im BADEHAUS mit Spendenübergabe
 
Erinnerungsort BADEHAUS, Führung für Lions Club und Spendenübergabe, 13.2.19
 


 
7.12.18 – Waldramer Adventsfensterln
 
BfürB, Adventsfenster des BADEHAUSES

Auf Initiative der Pfarrei St. Josef der Arbeiter wird Waldram in der Zeit vom 1. bis zum 23. Dezember wieder zum großen Adventskalender. Abends um 17.30 Uhr treffen sich alle, die gern dabei sein möchten, vor einem der geschmückten Fenster (Adressliste)

Zum ersten Mal nahm heuer der ERINNERUNGSORT BADEHAUS am Waldramer Adventsfensterln teil!

Es gab warme Getränke, Advents- und Chanukka-Lieder mit Eva Greif und Conny Schubert, Erklärungen zu den zwei Lichterfesten und eine schöne Geschichte zu “Weihnukka”.

PRESSE
10.12.18 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Felicitas Amler
Weihnukka in Waldram
Badehaus-Verein feiert christlich-jüdisch

BfürB, Adventsfenseterln, 7.12.18

Fotoimpressionen von Wolfgang Saal


 
WIR TRAUERN UM HANS BUDER – 13.2.1937 – 23.10.2018
 
Hans Buder, 13.2.1937–23.10.2018

Hans Buder, Kulturpreisträger der Stadt Wolfratshausen und Gründungsmitglied unseres Vereins “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V.”, ist nach einem erfüllten Leben von uns gegangen.

Wir haben Hans Buder sehr viel zu verdanken, stand er uns doch, wo immer er konnte, unterstützend zur Seite.
Vorstand und Beirat werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Hans Buder hat die ersten Fotos der Vereinsgründung am 25.9.2012 gemacht.

 


 
PAUL BRAUNER ERHÄLT DIE BÜRGERMEDAILLE DER STADT WOLFRATSHAUSEN
 
BfürB, Paul Brauner

PRESSE
27.9.18 – merkur.de/Wolfratshausen – Carl-Christian Eick
Vorzeigebürger: Wolfratshausen ehrt Paul Brauner und Ewald Brückl mit Bürgermedaille
Rathauschef Klaus Heilinglechner hat in einem Festakt die Wolfratshauser Ewald Brückl und Paul Brauner am Dienstagabend jeweils mit der Bürgermedaille ausgezeichnet.

26.9.18 – merkur.de/Wolfratshausen – Carl-Christian Eick
“Freiheit bedeutet Verantwortung”: Mehr Wertschätzung für Ehrenamt gefordert
Ewald Brückl und Paul Brauner wurde kürzlich die Wolfratshauser Bürgermedaille verliehen. In seinem Dankeswort appellierte Brauner für mehr Wertschätzung für ehrenamtlich Tätige.

26.9.18 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Konstantin Kaip
Beispielhaftes Engagement
Paul Brauner und Ewald Brückl erhalten im Rahmen eines Festakts die Bürgermedaille der Stadt Wolfratshausen

25.9.18 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Konstantin Kaip
Ansichten eines Beamten: Krawattentausch im Wirtschaftsministerium
Beim Erzählcafé erinnert sich Paul Brauner an seine Zeit als Stadtrat und Mitarbeiter in der Münchner Staatskanzlei


 
DER VORSTAND TRAF SICH ZUM FOTOTERMIN AM 21.9.18 . . .
 

Harald Stebner, Thomas Heider, Dr. Sybille Krafft, Paul Brauner, Wolfgang Saal, Karlheinz Rauh,
Eva Greif, Martin Bruckner, Werner Henschelchen, Emanuel Rüff

. . . UND EINIGE DER BIS ZULETZT AKTIVEN HELFER GESELLTEN SICH DAZU:

BfürB, Fototermin, Aktive Helfer vor dem BADEHAUS, 21.9.18

ZUM VERGLEICH: DAS ERSTE BADEHAUS-GRUPPENBILD 2012

BfürB, Fototermin, Aktive Helfer vor dem BADEHAUS, 28.7.12


 
JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2018 – IMPRESSIONEN
 
BfürB, JHV 2018, Krafft, Saal

Dr. Sybille Krafft und Wolfgang Saal

BfürB, JHV 2018, Krafft, Holthaus, Saal

Dr. Sybille Krafft, Otto-Ernst Holthaus, Wolfgang Saal
und das Porträt von Max Mannheimer – s. auch Selbstgemaltes Geschenk

BfürB, JHV 2018, Mitglieder

Das neue Logo des Erinnerungsortes wird vorgestellt . . .

BfürB, neues Logo "Erinnerungsort BADEHAUS", 19.6.2018

. . . und der Eröffnungstermin 20./21. Oktober 2018 wird bekannt gegeben.

30.6.18 – Mitgliederzahl-Entwicklung und Phasenmodell


 
WIE ES ANFING . . .
25.9.12 – Mitglieder des Historischen Vereins Wolfratshausen e.V. und der Siedlungsgemeinschaft Waldram haben sich zusammengetan und den Verein “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V.” gegründet.

BfürB, Vorstand 2012

Vorstand mit Beisitzern: Wolfgang Saal (stellv. Vorsitzender), Werner Henschelchen (Beirat), Paul Brauner (Beirat), Eva Greif (Schriftführerin), Thomas Heider (Beirat),
Dr. Sybille Krafft (Vorsitzende), Harald Stebner (Schatzmeister),
Karlheinz Rauh (Beirat) und Martin Bruckner (Beirat)

Das Ziel war, das ortsbildprägende Gebäude am Kolpingplatz, in dem sich einst der Sanitärbereich für das Lager und wohl auch eine Mikwe befunden haben, vor dem Abriss zu retten und dort eine Begegnungs- und Dokumentationsstätte aufzubauen.
Zeugnisse der Waldramer Geschichte sollten gesammelt, erforscht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, u.a. durch Ausstellungen, Führungen, Vorträge und die Zusammenarbeit mit Schulen.

Hans Buder, Waldram:
Fotos der Gründungsveranstaltung
 


 
FÜNF JAHRE SPÄTER . . .
BfürB, 5 Jahre 2012–2017

PRESSE
29.9.17 – merkur.de – Magdalena Höcherl
Badehaus-Verein: “Mammutprojekt” wächst weiter
In diesen Tagen blicken die Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald auf ein besonderes Datum zurück. Im September vor fünf Jahren wurde der Verein gegründet.

 


 

1.5.16 – Die Dokumentationsgruppe stellt sich vor – Simone Steuer

UNSERE AUFGABE
Die Dokugruppe ist für das Konzept der Ausstellungsräume unserer Begegnungsstätte verantwortlich. Das neunköpfige Team besteht aus ehrenamtlichen Helfern, die für das Museum die Fotografien, Zeitzeugeninterviews, Dokumente und Exponate sammeln, sichten und strukturieren. Dazu treffen wir uns mindestens einmal im Monat einen ganzen Tag lang. Jeder von uns bringt dazu seine persönlichen Talente und Qualifikationen ein.

BfürB, Mai 2016, Dokugruppe

v.li.: Andreas Wagner, Simone Steuer, Emanuel Rüff,
Maria Mannes, Eva Greif, Dr. Sybille Krafft, Annekatrin Schulz
Es fehlen: Yannick Philipzig und Florian Heider

LEITUNG DER DOKUGRUPPE
Die Leitung der Dokugruppe obliegt der Vereinsvorsitzenden, der Historikerin und Journalistin Dr. Sybille Krafft. Bekannt ist sie vor allem für ihre historischen und kulturellen Dokumentationen im Bayerischen Fernsehen, die auch Waldram/Föhrenwald schon thematisierten. Damit ist sie dazu prädestiniert, die multimediale Ausstattung mit sämtlichen Audio- und Videoinstallationen des künftigen Dokumentationszentrums zu betreuen. Ferner stellt Frau Dr. Krafft Kontakte zu Zeitzeugen und Fachleuten für die Dokugruppe her, unterstützt die einzelnen Teams mit Rat und Tat und findet kreative Lösungen für (fast) jedes Problem.

AUSSTELLUNGSRAUM: “ZWANGSARBEITER UND DIENSTVERPFLICHTETE”
Yannick Philipzig, Masterstudent der Museologie in Würzburg, beschäftigt sich mit den Zwangsarbeitern und Dienstverpflichteten, die während der NS-Zeit im Lager Föhrenwald untergebracht waren. Dafür tritt er jedes Mal den weiten Weg von Würzburg nach Wolfratshausen an. Besonders fasziniert ihn an der Arbeit in unserem Team “die Verbindung theoretischer Konzepte und praktischer Umsetzung”.

AUSSTELLUNGSRAUM: “TODESMARSCH”
Unser Experte für die Geschichte des Todesmarsches von KZ-Häftlingen, der ja auch an Geretsried und dem heutigen Waldram vorbeiführte, ist der Heilerziehungspfleger Andreas Wagner. Der Geretsrieder recherchierte in mühevoller Arbeit bereits als Schüler über dieses Thema und veröffentlichte eines der wenigen Standardwerke dazu. Folgerichtig ist Wagner für den “Todesmarschraum” verantwortlich und unterstützt die Gruppe dabei, sich komplexen Herausforderungen durch praxisnahe Lösungen zu nähern.

AUSSTELLUNGSRAUM: “NICHT-JÜDISCHE DP-ZEIT”
Der Lehramtsstudent – Deutsch und Geschichte – Emanuel Rüff widmet sich der Anfangszeit des DP-Lagers Föhrenwald, in dem durch den Zweiten Weltkrieg heimatlos gewordene Menschen verschiedener Religionen untergebracht waren. Rüff wuchs in Waldram auf und engagiert sich schon seit Beginn der Initiative “Bürger fürs BADEHAUS” 2012 für den Verein. Seine Hingabe zeigt sich u.a. auch darin, dass er sogar seinen Urlaub unterbricht, um eine einzigartige Zeitzeugin in den Niederlanden zu interviewen!

AUSSTELLUNGSRAUM: “JÜDISCHE DP-ZEIT”
Eva Greif, Gymnasiallehrerin in Geretsried, ist eines der Gründungsmitglieder des Vereins und hat sich der Aufgabe gestellt, die lange, ereignisreiche und spannende Zeit des jüdischen Lagerlebens zu gestalten. Greif ist tief in Waldram verwurzelt – ihre Mutter kam als Dienstverpflichtete ins Lager Föhrenwald und ihr Vater zog später als Heimatvertriebener in den Ort. Die größte Herausforderung stellt momentan die Fülle an Material dar. Aus diesem Fundus gilt es die geeignetsten Exponate auszuwählen.

AUSSTELLUNGSRAUM: “HEIMATVERTRIEBENE UND SIEDLER”
Mitte der 1950er-Jahre kaufte das Katholische Siedlungswerk die Häuser. Heimatvertriebene und andere Siedler zogen ein. Mit dieser Zeit beschäftigt sich Simone Steuer, Masterstudentin für Kunst- und Kulturgeschichte. Sie ist in Waldram aufgewachsen und verfasste ihre Bachelorarbeit über den Übergang des jüdischen DP-Camps zur Waldramer Siedlerzeit. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit für den Verein steht nach der Konzeption des “Raums der Heimatvertriebenen und Siedler” die passende Auswahl der Ausstellungsstücke.

Maria Mannes, die 1956 als Kind nach Waldram zog, ist nicht nur selbst Zeitzeugin, sondern auch die Spezialistin der Arbeitsgruppe “Heimatvertriebene und Siedler” für Fragen rund um die katholische Kirche und den Bau der Volksschule. Dafür hat die Kreisheimatpflegerin die Bestände mehrerer Archive gesichtet und zusammengefasst. Eine weitere Aufgabe Mannes’ ist die Inventarisierung der Exponate.

Ergänzt wird diese Arbeitsgruppe von Sabine Henschelchen, die für uns wichtige Kontakte mit “Altwaldramern” herstellt und uns zuverlässig im Hintergrund unterstützt. Sie kam 1956 nach Waldram und wohnt seitdem mit ihrer Familie hier.

AUSSTELLUNGSRAUM: “MIKWE”
Im Kellerraum des BADEHAUSES wird ein ganz spezieller Aspekt des jüdischen Lagerlebens näher beleuchtet: Die Kunsthistorikerin Annekatrin Schulz, die im Wolfratshauser Heimatmuseum Ausstellungen organisiert, forscht für diesen Raum über die Mikwe – das rituelle jüdische Bad. Schulz setzt sich gezielt mit dem Gegenstand “Mikwe” auseinander und kontaktiert z.B. Rabbiner, die uns helfen sollen, einen möglichst umfassenden Einblick in Themengebiete wie der rituellen Reinigung in der Mikwe zu geben, damit wir diese besser einordnen können.

FOTOARCHIV
Florian Heider, mit 18 Jahren unser jüngstes Mitglied, kümmert sich um die digitale Archivierung der Fotos. Dafür scannt er geduldig in stundenlanger Arbeit alle Fotos unserer Dokugruppe. Um die Bilder möglichst unkompliziert und intuitiv wiederzufinden, hat er sich dafür ein spezielles Archivierungssystem ausgedacht.


 

5.3.16 – Neues von der Dokumentationsgruppe

BfuerB, Müller-Rieger, 5.3.16

Ein kühnes Beginnen ist ein halbes Gewinnen. Mit diesem Zitat von Heinrich Heine begann Monika Müller-Rieger am Samstag, den 5.3., ihre Präsentation vor der Dokumentationsgruppe unseres Vereins. Die Ausstellungsgestalterin und ihr Team stellten uns ihr Grundkonzept und Designvorschläge für die zukünftigen Museumsräume des BADEHAUSES vor und trafen damit bei uns voll ins Schwarze. So konnten wir frisch inspiriert und hellauf begeistert auch am Sonntag über den zukünftigen Inhalten des Museums brüten.
Und damit nicht genug: Zusätzlich zu ihrem Team und dem wunderbaren Ausstellungskonzept brachte Monika Müller-Rieger auch Hans-Christian Täubrich mit, den ehemaligen Leiter des Nürnberger Dokumentationszentrums (Reichsparteitagsgelände), der sich bereit erklärte, ehrenamtlich unser Projekt zu unterstützen und uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Für uns war dieses Wochenende also ein voller Erfolg – so darf es gern weitergehen! – Simone Steuer


 

29.2.16 – Die Bayerische Ehrenamtskarte wurde als 
Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Einsatz 
an vier Mitglieder des Vereins „Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald“ verliehen.

BfürB, Bayerische Ehrenamtskarte

Vier Vereinsmitglieder sind in diesen Tagen von Landrat Josef Niedermaier mit der Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet worden: Dr. Sybille Krafft, Carla von Meding, Karlheinz Rauh und Wolfgang Saal. Sie haben diese Ehrung erhalten, weil sie für das Erinnerungsprojekt BADEHAUS freiwilliges, unentgeltliches Engagement von durchschnittlich fünf und mehr Stunden pro Woche (also mindestens 250 Stunden jährlich) geleistet haben.
In seinem Begleitschreiben erklärt Landrat Josef Niedermaier: Das Ehrenamt in unserem Landkreis ist vielseitig. Denn jeder, der ehrenamtlich arbeitet, bringt mit dem Engagement einen Teil von sich und den eigenen Fähigkeiten ein. Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert für das Allgemeinwohl und ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Bürgerkultur. Sie als Bürgerinnen und Bürger sind Gestalter unserer Gesellschaft. Eine der größten Herausforderungen ist es, Verantwortung zu leben.
Dieser Herausforderung stellen sich unsere vier Vereinsmitglieder, die sich über diese Anerkennung ihrer bürgerschaftlichen Arbeit sehr freuen.

Wolfgang Saal, 
2. Vorsitzender
“Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V.”


 

8.5.15 – Besitzübergabe des Anwesens Kolpingplatz 1–3 an den Verein “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald”

BaWa, Schlüsselübergabe, 8.5.2015

Dr. Sybille Krafft, RA Florian Wurm

 

BaWa, Schlüsselübergabe 8.5.2015

Notar Rudolf Huber, Wolfgang Saal

BaWa, Schlüsselübergabe 8.5.2015

Dr. Krafft, Pfarrer Martin Schnirch und Wolfgang Saal

 

BaWa, Schlüsselübergabe, Krafft, Bruckner

Dr. Krafft, Martin Bruckner

PRESSE
19.5.15 – merkur.de – Frederik Lang
Badehaus-Verein hofft auf Baubeginn 2016
Ein wichtiger Schritt ist getan – doch zum Durchschnaufen bleibt keine Zeit. Seit kurzem ist der Verein Bürger fürs Badehaus Föhrenwald-Waldram Besitzer des Badehauses.

19.5.15 – sueddeutsche.de –
Fenster zur Geschichte
Der Verein Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald zeigt die erste Ausstellung in dem historischen Gebäude – und zwar an ungewöhnlichem Platz.

13.5.15 – dasgelbeblatt.de
Eine Matze zur Schlüsselübergabe

9.5.15 – SZ Bad Tölz-Wolfratshausen – Matthias Köpf
Endlich Eigentümer
Verein “Bürger fürs Badehaus” unterzeichnet den Vertrag mit dem Bistum, der die Übertragung des Gebäudes in Waldram regelt. Dort soll nun ein Dokumentationszentrum entstehen.

9.5.15 – merkur.de – fla
Schlüsselerlebnis
Es ist ein Meilenstein: Seit gestern Nachmittag gehört das ehemalige Badehaus am Waldramer Kolpingplatz dem Verein Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald. Eine gute Stunde dauerte es, bis die Verantwortlichen das Vertragswerk in seiner finalen Verfassung studiert und unterzeichnet hatten, dann wurde gefeiert.