Kolpingplatz 1 • 82515 Wolfratshausen-Waldram • Tel.: 08171–2 57 25 02 • E-Mail: info@badehauswaldram.de



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2017 – GEDENKEN AN DIE BÜCHERVERBRENNUNG – 1933



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Der Verein

5.7.17 – Mitgliederzahl-Entwicklung 2012 bis Mitte 2017 mit Phasenmodell

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Am 2.7.17 fand die fünfte Mitgliederversammlung statt: erstmals im BADEHAUS Waldram-Föhrenwald am Kolpingplatz 1!

BfürB, Mitgliederversammlung 2.7.17 im BADEHAUS

PRESSE
4.7.17 – merkur.de/Wolfratshausen – Peter Herrmann
Badehaus-Verein tagt erstmals in künftiger Gedenkstätte
Zum ersten Mal konnte die Jahresversammlung der „Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald“ in den eigenen vier Wänden stattfinden. Die Dokumentationsstätte nimmt Form an.
4.7.17 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Thekla Kraußeneck
Badehaus-Verein tagt erstmals in der Dokumentationsstätte
Bei der Jahresversammlung berichtet Zeitzeuge Robbi Waks von seiner Kindheit im Lager für Displaced Persons im damaligen Föhrenwald.

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31.12.16 – Mitgliederzahl-Entwicklung 2012–2016 mit Phasenmodell zur Rettung des BADEHAUSES und Aufbau eines innovativen Begegnungs- und Erinnerungsorts

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30.9.16 – Richtfest
Ansprache des Bauherrenvertreters – Wolfgang Saal, stellv. Vorsitzender
Richtspruch – Zimmerei Hans Schneider GmbH, Königsdorf
Bilder von Scott Davidson

11.7.16 – Die neue Bautafel ist angebracht!
Ansprache der Bauherren zum professionellen Baubeginn des Erinnerungsortes BADEHAUS

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BfürB, Bautafel 7/2016

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17.5.16 – Die erste Bautafel ist aufgestellt!

BfürB, Bautafel 17.5.16

BfürB, Bautafel-Text, 17.5.16

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1.5.16 – Die Dokumentationsgruppe stellt sich vor

BfürB, Mai 2016, Dokugruppe

v.li.: Andreas Wagner, Simone Steuer, Emanuel Rüff,
Maria Mannes, Eva Greif, Dr. Sybille Krafft, Annekatrin Schulz
Es fehlen: Yannick Philipzig und Florian Heider

UNSERE AUFGABE
Die Dokugruppe ist für das Konzept der Ausstellungsräume unserer Begegnungsstätte verantwortlich. Das neunköpfige Team besteht aus ehrenamtlichen Helfern, die für das Museum die Fotografien, Zeitzeugeninterviews, Dokumente und Exponate sammeln, sichten und strukturieren. Dazu treffen wir uns mindestens einmal im Monat einen ganzen Tag lang. Jeder von uns bringt dazu seine persönlichen Talente und Qualifikationen ein:

LEITUNG DER DOKUGRUPPE
Die Leitung der Dokugruppe obliegt der Vereinsvorsitzenden, der Historikerin und Journalistin Dr. Sybille Krafft. Bekannt ist sie vor allem für ihre historischen und kulturellen Dokumentationen im Bayerischen Fernsehen, die auch Waldram/Föhrenwald schon thematisierten. Damit ist sie dazu prädestiniert, die multimediale Ausstattung mit sämtlichen Audio- und Videoinstallationen des künftigen Dokumentationszentrums zu betreuen. Ferner stellt Frau Dr. Krafft Kontakte zu Zeitzeugen und Fachleuten für die Dokugruppe her, unterstützt die einzelnen Teams mit Rat und Tat und findet kreative Lösungen für (fast) jedes Problem.

AUSSTELLUNGSRAUM: “ZWANGSARBEITER UND DIENSTVERPFLICHTETE”
Yannick Philipzig, Masterstudent der Museologie in Würzburg, beschäftigt sich mit den Zwangsarbeitern und Dienstverpflichteten, die während der NS-Zeit im Lager Föhrenwald untergebracht waren. Dafür tritt er jedes Mal den weiten Weg von Würzburg nach Wolfratshausen an. Besonders fasziniert ihn an der Arbeit in unserem Team “die Verbindung theoretischer Konzepte und praktischer Umsetzung”.

AUSSTELLUNGSRAUM: “TODESMARSCH”
Unser Experte für die Geschichte des Todesmarsches von KZ-Häftlingen, der ja auch an Geretsried und dem heutigen Waldram vorbeiführte, ist der Heilerziehungspfleger Andreas Wagner. Der Geretsrieder recherchierte in mühevoller Arbeit bereits als Schüler über dieses Thema und veröffentlichte eines der wenigen Standardwerke dazu. Folgerichtig ist Wagner für den “Todesmarschraum” verantwortlich und unterstützt die Gruppe dabei, sich komplexen Herausforderungen durch praxisnahe Lösungen zu nähern.

AUSSTELLUNGSRAUM: “NICHT-JÜDISCHE DP-ZEIT”
Der Lehramtsstudent – Deutsch und Geschichte – Emanuel Rüff widmet sich der Anfangszeit des DP-Lagers Föhrenwald, in dem durch den Zweiten Weltkrieg heimatlos gewordene Menschen verschiedener Religionen untergebracht waren. Rüff wuchs in Waldram auf und engagiert sich schon seit Beginn der Initiative “Bürger fürs BADEHAUS” 2012 für den Verein. Seine Hingabe zeigt sich u.a. auch darin, dass er sogar seinen Urlaub unterbricht, um eine einzigartige Zeitzeugin in den Niederlanden zu interviewen!

AUSSTELLUNGSRAUM: “JÜDISCHE DP-ZEIT”
Eva Greif, Gymnasiallehrerin in Geretsried, ist eines der Gründungsmitglieder des Vereins und hat sich der Aufgabe gestellt, die lange, ereignisreiche und spannende Zeit des jüdischen Lagerlebens zu gestalten. Greif ist tief in Waldram verwurzelt – ihre Mutter kam als Dienstverpflichtete ins Lager Föhrenwald und ihr Vater zog später als Heimatvertriebener in den Ort. Die größte Herausforderung stellt momentan die Fülle an Material dar. Aus diesem Fundus gilt es die geeignetsten Exponate auszuwählen.

AUSSTELLUNGSRAUM: “HEIMATVERTRIEBENE UND SIEDLER”
Mitte der 1950er-Jahre kaufte das Katholische Siedlungswerk die Häuser. Heimatvertriebene und andere Siedler zogen ein. Mit dieser Zeit beschäftigt sich Simone Steuer, Masterstudentin für Kunst- und Kulturgeschichte. Sie ist in Waldram aufgewachsen und verfasste ihre Bachelorarbeit über den Übergang des jüdischen DP-Camps zur Waldramer Siedlerzeit. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit für den Verein steht nach der Konzeption des “Raums der Heimatvertriebenen und Siedler” die passende Auswahl der Ausstellungsstücke.

Maria Mannes, die 1956 als Kind nach Waldram zog, ist nicht nur selbst Zeitzeugin, sondern auch die Spezialistin der Arbeitsgruppe “Heimatvertriebene und Siedler” für Fragen rund um die katholische Kirche und den Bau der Volksschule. Dafür hat die Kreisheimatpflegerin die Bestände mehrerer Archive gesichtet und zusammengefasst. Eine weitere Aufgabe Mannes’ ist die Inventarisierung der Exponate.

Ergänzt wird diese Arbeitsgruppe von Sabine Henschelchen, die für uns wichtige Kontakte mit “Altwaldramern” herstellt und uns zuverlässig im Hintergrund unterstützt. Sie kam 1956 nach Waldram und wohnt seitdem mit ihrer Familie hier.

AUSSTELLUNGSRAUM: “MIKWE”
Im Kellerraum des BADEHAUSES wird ein ganz spezieller Aspekt des jüdischen Lagerlebens näher beleuchtet: Die Kunsthistorikerin Annekatrin Schulz, die im Wolfratshauser Heimatmuseum Ausstellungen organisiert, forscht für diesen Raum über die Mikwe – das rituelle jüdische Bad. Schulz setzt sich gezielt mit dem Gegenstand “Mikwe” auseinander und kontaktiert z.B. Rabbiner, die uns helfen sollen, einen möglichst umfassenden Einblick in Themengebiete wie der rituellen Reinigung in der Mikwe zu geben, damit wir diese besser einordnen können.

FOTOARCHIV
Florian Heider, mit 18 Jahren unser jüngstes Mitglied, kümmert sich um die digitale Archivierung der Fotos. Dafür scannt er geduldig in stundenlanger Arbeit alle Fotos unserer Dokugruppe. Um die Bilder möglichst unkompliziert und intuitiv wiederzufinden, hat er sich dafür ein spezielles Archivierungssystem ausgedacht.

Simone Steuer – Stand: 1.5.16

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5.3.16 – Neues von der Dokumentationsgruppe

BfuerB, Müller-Rieger, 5.3.16

Ein kühnes Beginnen ist ein halbes Gewinnen. Mit diesem Zitat von Heinrich Heine begann Monika Müller-Rieger am Samstag, den 5.3., ihre Präsentation vor der Dokumentationsgruppe unseres Vereins. Die Ausstellungsgestalterin und ihr Team stellten uns ihr Grundkonzept und Designvorschläge für die zukünftigen Museumsräume des BADEHAUSES vor und trafen damit bei uns voll ins Schwarze. So konnten wir frisch inspiriert und hellauf begeistert auch am Sonntag über den zukünftigen Inhalten des Museums brüten.
Und damit nicht genug: Zusätzlich zu ihrem Team und dem wunderbaren Ausstellungskonzept brachte Monika Müller-Rieger auch Hans-Christian Täubrich mit, den ehemaligen Leiter des Nürnberger Dokumentationszentrums (Reichsparteitagsgelände), der sich bereit erklärte, ehrenamtlich unser Projekt zu unterstützen und uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Für uns war dieses Wochenende also ein voller Erfolg – so darf es gern weitergehen! – Simone Steuer

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29.2.16

BfürB, Bayerische Ehrenamtskarte

Die Bayerische Ehrenamtskarte wurde als 
Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Einsatz 
an vier Mitglieder des Vereins „Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald“ verliehen.
Vier Vereinsmitglieder sind in diesen Tagen von Landrat Josef Niedermaier mit der Bayerischen Ehrenamtskarte ausgezeichnet worden: Dr. Sybille Krafft, Carla von Meding, Karlheinz Rauh und Wolfgang Saal. Sie haben diese Ehrung erhalten, weil sie für das Erinnerungsprojekt BADEHAUS freiwilliges, unentgeltliches Engagement von durchschnittlich fünf und mehr Stunden pro Woche (also mindestens 250 Stunden jährlich) geleistet haben.
In seinem Begleitschreiben erklärt Landrat Josef Niedermaier: Das Ehrenamt in unserem Landkreis ist vielseitig. Denn jeder, der ehrenamtlich arbeitet, bringt mit dem Engagement einen Teil von sich und den eigenen Fähigkeiten ein. Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert für das Allgemeinwohl und ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Bürgerkultur. Sie als Bürgerinnen und Bürger sind Gestalter unserer Gesellschaft. Eine der größten Herausforderungen ist es, Verantwortung zu leben.
Dieser Herausforderung stellen sich unsere vier Vereinsmitglieder, die sich über diese Anerkennung ihrer bürgerschaftlichen Arbeit sehr freuen.

Wolfgang Saal, 
2. Vorsitzender
“Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V.”

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1.11.15
Entwicklung der Mitgliederanzahl

8.5.15
Besitzübergabe des Anwesens Kolpingplatz 1–3 an den Verein “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald”

BaWa, Schlüsselübergabe, 8.5.2015

Dr. Sybille Krafft, RA Florian Wurm

BaWa, Schlüsselübergabe 8.5.2015

Notar Rudolf Huber, Wolfgang Saal

BaWa, Schlüsselübergabe 8.5.2015

Dr. Sybille Krafft, Pfarrer Martin Schnirch und Wolfgang Saal

BaWa, Schlüsselübergabe, Krafft, Bruckner

Dr. Sybille Krafft, Martin Bruckner

PRESSE
19.5.15 – merkur.de – Frederik Lang
Badehaus-Verein hofft auf Baubeginn 2016
Ein wichtiger Schritt ist getan – doch zum Durchschnaufen bleibt keine Zeit. Seit kurzem ist der Verein Bürger fürs Badehaus Föhrenwald-Waldram Besitzer des Badehauses.
19.5.15 – sueddeutsche.de –
Fenster zur Geschichte
Der Verein Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald zeigt die erste Ausstellung in dem historischen Gebäude – und zwar an ungewöhnlichem Platz.
13.5.15 – dasgelbeblatt.de
Eine Matze zur Schlüsselübergabe
9.5.15 – SZ Bad Tölz-Wolfratshausen – Matthias Köpf
Endlich Eigentümer
Verein “Bürger fürs Badehaus” unterzeichnet den Vertrag mit dem Bistum, der die Übertragung des Gebäudes in Waldram regelt. Dort soll nun ein Dokumentationszentrum entstehen.
9.5.15 – merkur.de – fla
Schlüsselerlebnis
Es ist ein Meilenstein: Seit gestern Nachmittag gehört das ehemalige Badehaus am Waldramer Kolpingplatz dem Verein Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald. Eine gute Stunde dauerte es, bis die Verantwortlichen das Vertragswerk in seiner finalen Verfassung studiert und unterzeichnet hatten, dann wurde gefeiert.

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PRESSE
17.6.13 – merkur-online – Tanja Lühr
Aufbruchstimmung und große Pläne
Die erste wichtige Hürde auf dem Weg zu einer historischen Gedenk- und Begegnungsstätte am Waldramer Kolpingplatz hat der Verein Bürger fürs Badehaus genommen.
15.6.13 – oberland.de – Peter Herrmann
Nutzungskonzept für Gedenkstätte auf Jahreshauptversammlung vorgestellt
Rund 50 Mitglieder, darunter auch einige Zeitzeugen, besuchten am Donnerstagabend die erste Jahreshauptversammlung des Vereins “Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald”. Nach einem Rückblick auf die bisherigen Aktivitäten des Vereins und einer Vorführung des Dokumentarkurzfilms “Die Kinder vom Lager Föhrenwald” stellten Vorstandsmitglied Dr. Sybille Krafft und der Geretsrieder Architekt Martin Bruckner ein Nutzungskonzept für das historische Gebäude am Kolpingplatz vor.

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25.9.12
Mitglieder des Historischen Vereins Wolfratshausen e.V. und der Siedlungsgemeinschaft Waldram haben sich zusammengetan und den Verein Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald gegründet.

BfürB, Vorstand 2012

Vorstand mit Beisitzern: Wolfgang Saal (stellv. Vorsitzender), Werner Henschelchen (Beirat), Paul Brauner (Beirat), Eva Greif (Schriftführerin), Thomas Heider (Beirat),
Dr. Sybille Krafft (Vorsitzende), Harald Stebner (Schatzmeister),
Karlheinz Rauh (Beirat) und Martin Bruckner (Beirat)

Das Ziel war, das ortsbildprägende Gebäude am Kolpingplatz, in dem sich einst der Sanitärbereich für das Lager und wohl auch eine Mikwe befunden haben, vor dem Abriss zu retten und dort eine Begegnungs- und Dokumentationsstätte aufzubauen.
Zeugnisse der Waldramer Geschichte sollten gesammelt, erforscht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, u.a. durch Ausstellungen, Führungen, Vorträge und die Zusammenarbeit mit Schulen.

Hans Buder, Waldram: Fotos der Gründungsveranstaltung

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