Kolpingplatz 1 • 82515 Wolfratshausen-Waldram • Tel.: 08171–2 57 25 02 • E-Mail: info@badehauswaldram.de



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Presse & Archive

PRESSEARCHIV

Presse 2017

Presse 2016

Presse 2015

Presse 2014

Presse 2013

Presse 28.9.–18.12.12 – Gründung und erste Aktivitäten des Vereins

Presse 19.9.11–4.8.12 – Vorgeschichte der Gründung des Vereins mit Auswahl der Presse-Berichterstattung 2007–2011

 
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RAMADAMA-AKTIONEN: 25.11.15–28.8.16: Bilder und Berichte

BfürB, 27.8.16, Ramadama XIII, Brotzeit

Kurze, wohlverdiente Pause am schattigen Kolpingplatz mit “Catering” von unserem einzigen weiblichen Bauhelfer. Dabei waren: Florian und Thomas Heider, Werner Henschelchen, Dieter Klug, Dr. Sybille Krafft, Karlheinz Rauh, Wolfgang Saal, Dr. Hans Schmidt, Harald Stebner, Bernd Steuer, Wolfgang Weichlein und Andreas Weinert.

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ARCHIV 2015 – VERANSTALTUNGEN

18.10.15 – Festakt: 70 Jahre DP-Lager Föhrenwald – Fotos
In Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Wolfratshausen e.V. erinnerten wir mit Kurzvorträgen, Zeitzeugenberichten, Fotos, Filmen und Musik an das Kriegsende, als Holocaust-Überlebende und heimatlos gewordene Menschen aus ganz Europa im ehemaligen (Zwangs-)Arbeitslager Föhrenwald eine Zuflucht fanden.

BfürB, Festakt 70 Jahre Föhrenwald, Zeitzeugen besuchen Waldram

Die Zeitzeugen besuchen die Waldramer.

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10.5.15 – Unser Event des Jahres 2015

HVW, Gedenkveranstaltungen Bücherverbrennung 1933, Dokumentation

Jetzt zum Nachlesen!
Unsere Gedenkveranstaltungen zum
Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

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ARCHIV 2014 – VERANSTALTUNGEN

9.5.14, 19 Uhr, Kulturbühne Hinterhalt, GeltingFlyer

BaWa, Hinterhalt, 9.5.14, Spende

Die Organisatorinnen der Gedenkveranstaltung zur Bücherverbrennung:
Andrea Weber, Sybille Krafft, Assunta Tammelleo (von links nach rechts).
Die Vierte im Bunde, Nuray Kalkan, war beim Fototermin verhindert.

 
BaWa, Plakat 81 Jahre Bücherverbrennung   Liebe Mitglieder,
auch in diesem Jahr organisieren wir wieder einen großen Benefizabend zugunsten des Föhrenwalder Erinnerungsprojekts. Zum Gedenken an die Bücherverbrennung wird am Freitag, den 9. Mai, ab 19 Uhr in der Geltinger Kulturbühne Hinterhalt eine ganz besondere Veranstaltung stattfinden: Im 5-Minuten-Takt lesen Prominente aus Werken verfemter AutorInnen, dazu gibt es Musik, historische Informationen, einen Kurzfilm und ein bayerisch-jüdisch-türkisches Büffet.
Der Erlös kommt dem Aufbau des Begegnungs- und Erinnerungsortes BADEHAUS in Wolfratshausen-Waldram zugute.

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ARCHIV 2013 – VERANSTALTUNGEN

25.8.13 – Aufgräumt is!

Das erste RAMADAMA des Vereins “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” hat alle Erwartungen übertroffen. Vom Dach bis zum Keller ist am Samstag, den 24. August, das ehemalige Badehaus am Kolpingplatz in einer großen Gemeinschaftsaktion entrümpelt und sauber gemacht worden: Aufgräumt is!

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Videoclips 2013

Gedenkveranstaltung 80 Jahre Bücherverbrennung – 10.5.2013 – Flyer


Claus Steigenberger liest Kurt Tucholsky

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ARCHIV 2012 – VERANSTALTUNGEN

11.11.–21.12.12 – Benediktbeuern
Die Kinder vom Lager Föhrenwald – Jüdisches Leben nach 1945 bei Wolfratshausen – Fotodokumentation

BfürB, Fotodokumentation "Die Kinder vom Lager Föhrenwald"

Die Zwillinge Sonja und
Rosa Moczydlower

  Flyer Plakat

Ein Projekt des Vereins “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald e.V.”
in Kooperation mit dem Bezirk Oberbayern, Fachberatung Heimatpflege

Einzelheiten s. Archiv 2013

 

Im Wolfratshauser Forst entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg das größte und am längsten bestehende Lager für jüdische Displaced Persons in ganz Deutschland. Heimatlos gewordene Juden aus Polen, Litauen, Russland, Rumänien und Ungarn warteten hier auf ihre Ausreise nach Israel oder hofften, in einem anderen Land ein neues Leben beginnen zu können. Sie bezeichneten sich selbst als “She’erit Hapletah“, was soviel bedeutet wie “Rest der Geretteten”.
Die Ausstellung zeigt weitgehend unbekannte Fotografien aus Privatbesitz und aus internationalen Archiven. Dabei geben die historischen Bilddokumente einen berührenden Einblick in die Geschichte einer lange vergessenen jüdischen Nachkriegskindheit in Oberbayern.

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CHRONIK: DAS DP-LAGER FÖHRENWALD

Aus dem Vorwort zu den Kapiteln “Draußen waren die anderen” und “Der Geruch der Föhren” in: Bandenkrieg und erste Liebe – Kindheit im Isar- und Loisachtal” – Hsgb. Historischer Verein Wolfratshausen 2007

Das DP-Lager “Föhrenwald” bei Wolfratshausen wurde im Frühjahr 1945 von den Amerikanern in den Arbeiterheimen der ehemaligen IG-Farben Munitionsfabrik eingerichtet. Dort waren bereits kurz zuvor die wenigen Überlebenden des Dachauer Todesmarsches untergebracht worden.

In Bayern existierten kurz nach Kriegsende fast 60 solcher Auffanglager für so genannte Displaced Persons. Als DPs bezeichneten die Alliierten Menschen, die infolge des Krieges aus ihren Heimatländern verschleppt, geflüchtet oder vertrieben worden waren. Deutsche Heimatvertriebene zählten nicht dazu.

Föhrenwald-Waldram, Vorschau Ortsplan

Die DPs sollten auf die Auswanderung nach Palästina oder in andere Staaten wie USA, Kanada oder Südamerika vorbereitet werden. Die Mehrheit der anfänglich sechseinhalb bis sieben Millionen DPs in Deutschland verließ diese Lager noch bis September 1945. Eine Million Flüchtlinge und Zwangsarbeiter aus Osteuropa, aber auch rund 150.000 jüdische Überlebende blieben. Diese heimatlos gewordenen Opfer des nationalsozialistischen Regimes hatten zum großen Teil ihre übrige Familie in den Konzentrationslagern verloren. Viele konnten wegen des in Polen weiterhin bestehenden Antisemitismus nicht in ihre Heimatorte zurückkehren, die auch größtenteils durch den Krieg zerstört worden waren.

Das Lager Föhrenwald wurde von den Alliierten ausschließlich für Juden bestimmt. Anfang 1946 lebten dort bis zu 4.000 DPs, im Winter 1951/52 noch immer 2.000. Föhrenwald wurde 1957 als letztes DP-Lager in Deutschland geschlossen. Heute ist es als Ortsteil Waldram der Stadt Wolfratshausen angegliedert.

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