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Zeitzeugen

Einige der Zeitzeugen, mit denen wir uns seit 2012 ausgetauscht haben

Otto-Ernst Holthaus • Benjamin Braun† • Dr. Rachel SalamanderShoshana Bellen (Blanka Hellman)Martin Walter† • Saul RubinekDr. Beno SalamanderNick HopeDr. h.c. Max Mannheimer† • Walter ChmielewskiLeslie SchwartzCoco Schumann† • Jack AdlerMaria SeidenbergerAlfred von HofackerErnst GrubeRahel Mann • Icek Surowicz • Abraham Ben • Boris Gerczikow • Majer Szanckower • Helene Berger • Jacques Cohen • Jessica Nysenbaum


 

BfürB, Otto-Ernst Holthaus, 2012

PRESSE
27.2.19 – wochenanzeiger.de/Grünwald – Heike Woschée
Otto-Ernst Holthaus – Ein Kämpfer für die Demokratie
Der Grünwalder Otto-Ernst Holthaus, Jahrgang 1931, ist achtfacher Großvater und stolz darauf. Das verbindet ihn mit dem Mann auf seinem Lieblingsfoto der Ausstellung: “Die Kinder vom Lager Föhrenwald“, die noch bis zum 10. April im Kunstforum Römerschanz in der Dr. Max-Straße 1 zu sehen ist.

Bild Archiv BADEHAUS/Justine Bittner: Otto-Ernst Holthaus 2012

 


 
1.2.2019 – Benjamin Braun (1931–2019) – In memoriam

BADEHAUS, Benjamin Braun, 31.1.19

Benjamin Braun wird 1931 im polnischen Bielsko-Biała geboren. Sein Leben ist eine wahre Odyssee:

Mit acht Jahren muss die Familie ihre Heimatstadt verlassen und nach Russland fliehen, um der Verfolgung und den Bombardements der Deutschen zu entkommen. In Russland wird die Familie in ein sibirisches Arbeitslager verschleppt. Als dieses Lager mit deutschen Kriegsgefangenen belegt wird, müssen die Brauns die restlichen Kriegsjahre in der kasachischen Provinz verbringen. 1946 kehrt Benjamin mit seiner Familie nach Polen zurück, wird dort aber angesichts des wachsenden Antisemitismus nicht mehr heimisch. 1950 emigrieren die Brauns nach Israel. Weil die Mutter krank wird, kehrt die Familie schon ein Jahr später nach Europa zurück und kommt schließlich 1952 ins DP-Lager Föhrenwald. Die Zeit dort beschreibt Benjamin als eine der glücklichsten in seinem Leben. Hier lernt er auch seine zukünftige Frau Chana kennen. Als Benjamin auch in Deutschland mit Antisemitismus komnfrontiert wird, zieht das junge Paar 1956 in die USA. Dort bauen sie sich eine berufliche Existenz auf und bekommen vier Kinder. 1963 kehrt Benjamin mit seiner Familie zurück nach München, wo er in der Textilbranche arbeitet. Die Erinnerung an Föhrenwald ist ihm sehr wichtig, und er wird als einer der ersten Juden Mitglied im Verein “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald”. Gemeinsam mit seiner Frau Chana bezeugt er vor Ort als Erster die ehemalige Mikwe im BADEHAUS. Am 31. Januar 2019 stirbt Benjamin Braun mit 87 Jahren in München.

Wir haben einen lieben Menschen, einen treuen Freund und einen wichtigen Zeitzeugen verloren. – Dr. Sybille Krafft, 1.2.2019

Zur Erinnerung: Zeitzeugengespräch mit Dr. Sybille Krafft – ARD-alpha/alpha-Forum – 2017

“Ich wollte Ihnen aber noch erzählen, wie schön es damals in Föhrenwald, das heute ja Waldram heißt, gewesen ist. Föhrenwald war für uns ein fantastischer Ort: Man konnte damals kilometerweit an der Isar entlang wandern. Heute ist das alles zugewachsen. Wir waren eine Gruppe von Jugendlichen, die sich immer an der Isar getroffen hat. Wir haben zugeschaut, wie die Leute mit den kleinen Booten die Isar hinuntergefahren sind. Damals war die Isar noch viel tiefer als heute, denn heute gibt es den Isarkanal, an dem einige Wasserkraftwerke betrieben werden. Wir waren wirklich sehr, sehr glücklich dort in Föhrenwald: Föhrenwald war unser Traum. Wir konnten es kaum erwarten, dass wir uns an der Isar oder im Wald getroffen haben. Dort in Föhrenwald habe ich in der Tat meine Frau getroffen.” – Benjamin Braun PDF: Das Gespräch zum Nachlesen auf br.de

PRESSE
8.2.19 – merkur.de/Wolfratshausen – Volker Ufertinger
Die Bürger fürs Badehaus trauern um Benjamin Braun
Benjamin Braun war der letzte Jude, der im DP-Lager Föhrenwald heiratete. Zuvor war er in der Mikwe, dem rituellen Reinigungsbad, untergetaucht. Jetzt ist der große Zeitzeuge in München gestorben.

5.2.19 – sueddeutsche.de/Bad Tölz-Wolfratshausen –
Ein Föhrenwald-Zeuge: Benjamin Braun ist tot
Der Erinnerungsort Badehaus hat einen Freund und wichtigen Zeitzeugen verloren: Benjamin Braun, 1931 im polnischen Bielsko-Biała geboren, ist gestorben. Am Sonntag wurde er auf dem neuen jüdischen Friedhof in München beigesetzt.


 
2019/18 – Rachel Salamander

PRESSE
30.1.19 – sueddeutsche.de/Kultur/Literatur – Anne Goebel
Ehrlich, aber nie unversöhnlich
Als Tochter osteuropäischer Juden verbrachte Rachel Salamander die ersten sieben Jahre ihres Lebens im Displaced-Persons-Lager Föhrenwald südlich von München.
23.1.19 – sueddeutsche.de/München – div.
München bekommt sieben neue Ehrenbürger
Sieben neue Ehrenbürger auf einen Schlag – das hat es in der Geschichte Münchens noch nie gegeben . . .
Rachel Salamander
Als Brückenbauerin wird sie gern bezeichnet, als Kulturvermittlerin mit integrativer Wirkung. Rachel Salamander, 1949 im Lager Föhrenwald bei Wolfratshausen geboren, einem Camp für Überlebende des Holocausts, engagiert sich seit Jahrzehnten dafür, jüdisches Leben öffentlich zu machen. Als Literaturwissenschaftlerin und Publizistin, als Journalistin, Veranstalterin und Buchhändlerin. 1982 hat sie die “Literaturhandlung” in der Maxvorstadt eröffnet, mit Fokus auf Literatur zum Judentum. Inzwischen gibt es mehrere Filialen, etwa in Dachau und Berlin. Jüngst hat sich Salamander in einem Verein für die Rettung der alten Synagoge an der Reichenbachstraße stark gemacht. Etliche Preise, darunter 2009 das Bundesverdienstkreuz, ehren ihr Wirken.

BfürB, Beno und Rachel Salamander, Kinder im DP-Camp Föhrenwald

11.1.2018 – merkur-online/Wolfratshausen – Magdalena Höcherl

Zeitzeugin Dr. Rachel Salamander erzählt von ihrer Kindheit im Lager Föhrenwald

Dr. Rachel Salamander erinnert sich noch gut an den Mann, der in den 1950er Jahren das Badehaus im Lager Föhrenwald geheizt hat. Seinen Namen weiß die 68-Jährige zwar nicht mehr. Doch sein Aussehen hat sie in all den Jahren nicht vergessen: “Ich könnte ihn malen.” … mehr
 


 

2019/18/16 – Shoshana Bellen (geb. Blanka Hellman)

BfB, Shoshana Bellen 2016 in Waldram
3.1.19 – Wie Shoshana Bellen ihre Heimat wieder fand
Bei der Eröffnung des Badehauses erzählte Shoshana Bellen ihre Lebensgeschichte – und die ihrer Eltern.
Dabei wurde es ganz still in der Aula des Gymnasiums St. Matthias.
merkur.de/Wolfratshausen – Volker Ufertinger

2016 – Video-Impressionen eines Treffens von ehemaligen Föhrenwald-Kindern und jungen Überlebenden des Holocaust in Tel Aviv am 27.6.16 – eingesandt von Zeitzeugin Shoshana Bellen

BfürB, Tel Aviv, June 2016, Video Amir Zeltzer

 

Das Treffen wurde von Shai Lachman organisiert. Der von Amir Zeltzer produzierte Film kommt ohne Worte aus. David Da’or singt das Lied “Shmor Al Ha’olam Yeled” (Bewache die Welt, Kind).

Shoshana Bellen schreibt dazu: Das Lied stellt unsere Generation dar, die zu der folgenden Generation spricht und sie ermahnt, unsere Welt zu bewachen, da wir nicht mehr die Kraft dazu haben.

Für Rückfragen steht Shoshana Bellen gern zur Verfügung: tsbellen@yahoo.com.

 

7.6.2016 – Shoshana Bellen (geb. Blanka Hellman) und ihr Mann Tony – aus Nordiyah, Israel – zu Besuch in Waldram

BfuerB, Contemporary witness Shoshana Bellen

“For many years I have been thinking about taking a trip to Poland to visit my family’s roots. Every time I planned such a visit to Zaleszczyki and Tulste (they are both towns in the Ukraine today) something happened and I was not able to complete my plans. As my 70th birthday approached, I realized that maybe what I needed to do was visit MY roots, not my parents’ roots. I started searching the internet for information about Foehrenwald.
I contacted ITS and they actually suggested I contact the Historical Society Waldram and that of course led me to the Badehaus Foehrenwald/Waldram Project. I felt I was destined to visit the camp where I was born. I corresponded with Stephanie Coenen who was so kind and helpful. She arranged a visit for my husband and I just a few days before my 70th birthday. Stephanie met us at the train station and we were most fortunate to also meet with Maria Mannes and Sybille Krafft. What dedicated volunteers and activists.
Our visit to Foehrenwald/Waldram was an amazing birthday gift. I could barely listen to what was being said as we walked through the streets of what once was my first home. To see the streets and hear the description of where the communal buildings of Foehrenwald once were, was very emotional. But the real cherry on top of the „birthday cake“ was a visit to 2 Floridastrasse
(now Gebsattelstrasse) to see the building where we actually lived. The residents living there now were most gracious and invited us into the apartment. I cannot describe how my heart was pounding . . .”Weiterlesen

BfürB, Foto-Bericht Shoshana Bellen. Juni 2016


 

In Memoriam Martin Walter (1942–2018)

BfürB, Martin Walter 1942–2018

Unser Mitglied Martin Walter ist gestern leider verstorben. Wir haben ihm viel zu verdanken, denn er hat uns als Föhrenwalder Zeitzeuge der ersten Stunde zahlreiche Unterlagen zur Verfügung gestellt. Auch ist er einer unserer zentralen Zeitzeugen, die wir im BADEHAUS in unserem “Wald der Erinnerungen” mit einer eigenen Biografie würdigen. Gott sei Dank konnten wir seine Erinnerungen in Wort und Bild für die Nachwelt noch festhalten. Auch in dem BR-Film, den ich vor kurzem über Waldram gedreht habe, ist er mit seiner Erforschung der Geretsrieder Bunker verewigt.
Wir haben einen wahren Freund und verdienstvollen Unterstützer unseres Erinnerungsprojektes verloren. – Dr. Sybille Krafft, 5.8.2018

Martin Walter 1942–2018

Martin wurde 1942 als erstes Kind im Lager Föhrenwald geboren. Sein Vater arbeitete dort als Schreiner. 1946 eröffneten die Walters im ehemaligen Bahnhof Föhrenwald einen Kramerladen. Martin machte Botengänge in das DP-Lager und schloss dort mit dem jüdischen Jungen Boris Gerczikow eine lebenslange Freundschaft.Maria Mannes, 5.8.2018

PRESSE
29.8.18 – merkur.de/Wolfratshausen – red
Der eine sprach jiddisch, der andere bairisch: Sie wurden Freunde fürs Leben
Die Historikerin Dr. Sybille Krafft erinnert bei der Beerdigung von Martin Walter an eine wunderbare Freundschaft. Wir veröffentlichen ihr “Märchen aus Föhrenwald”.

26.8.18 – sueddeutsche.de/Geretsried – Wolfgang Schäl
Abschied von einem emsigen Zeitzeugen
Eine riesige Trauergemeinde begleitet die Feier im Gedenken an den Geretsrieder Geschichtsforscher. Sybille Krafft erinnert an die Kindheit im Lager Föhrenwald

11.8.18 – merkur.de/Wolfratshausen/Geretsried – Susanne Weiß
Er war ein wandelndes Stadtlexikon: Nun starb Martin Walter mit 76 Jahren
Hobby-Historiker Martin Walter ist einer schweren Krankheit erlegen. Seine Führungen durch die Überbleibsel der Geretsrieder Rüstungswerke waren legendär.


 

BfürB, Martin Walter, Boris Gerczikow, 2014

EIN MÄRCHEN AUS FÖHRENWALD
erzählt auf der Trauerfeier für Martin Walter am 24.8.2018 von Sybille Krafft

Es war einmal ein Ort im Wolfratshauser Forst, der die Schrecken und Verwerfungen unserer jüngsten Zeitgeschichte wie in einem Brennglas widerspiegelte: die Nazi-Zeit, den Krieg, den Holocaust, den Todesmarsch, Flucht und Vertreibung Zehntausender Menschen unterschiedlicher Nationen und Religionen. Und mitten in diesem Ort sowie an seiner Grenze lebten zwei kleine Buben: der jüdische Boris und der evangelische Martin. Beide waren gleich alt, 1942 im Krieg geboren – der eine im polnischen Lodz, der andere im bayerischen Föhrenwald … mehr
 


 

28.11.2017 – Dr. Beno Salamander

BfürB, Dr. Beno Salamander, 19.11.17, ARD alpha-Forum
Zeitzeugengespräch mit Dr. Sybille Krafft – ARD-alpha/alpha-Forum

Dr. Beno Salamander ist Internist in München. An seine Kindheit im DP-Lager Föhrenwald bei Wolfratshausen – dem größten und am längsten bestehenden Auffanglager in Deutschland – erinnert er sich in seinem 2011 erschienenen Buch “Kinderjahre im Displaced-Persons-Lager Föhrenwald“.

Die Kinder in Föhrenwald bekamen sehr wohl mit, was die Eltern erlebt hatten. Mein Vater hatte ja so etwas absolut Schreckliches wie ein Konzentrationslager nicht erlebt und erzählte daher relativ unbefangen von seinen Erlebnissen während des Krieges. Aber von anderen Menschen hörten wir sehr wohl, dass sie in Konzentrationslagern gewesen waren, dass sie alle ihre Angehörigen verloren hatten. Aber ich muss sagen, dass ich das alles als Kind – wie soll ich das jetzt nur ausdrücken? – nicht so schwerwiegend genommen habe. Unbewusst habe ich das sicherlich getan, aber auf der bewussten Ebene war es einfach so, dass uns Kinder das nicht so sehr interessiert hat. Wir waren Kinder und wir wollten leben, wir wollten spielen und haben uns für unsere Freunde interessiert.” – Dr. Beno Salamander
PDF: Das Gespräch zum Nachlesen auf br.de


 

2017 – Nick Hope

BfürB, Nick Hope 2017, Interview Sybille Krafft

9.5.17 – merkur.de/Wolfratshausen
“Ich habe allen vergeben”
Historikerin Dr. Sybille Krafft unterhielt sich mit Nick Hope, einem ehemaligen Häftling im KZ Dachau.
Vor 72 Jahren befreiten die Amerikaner das Konzentrationslager Dachau. Anlässlich des Jahrestags hält sich der inzwischen 92-jährige Zeitzeuge Nick Hope derzeit in Deutschland auf. Der ehemalige “Ostarbeiter” hatte unter den Nationalsozialisten von 1942 bis 1943 mit anderen Zwangsarbeitern in den Rüstungsbetrieben im heutigen Geretsried geschuftet. Später brachten ihn die Nazis nach Dachau. Die Historikerin Dr. Sybille Krafft lud Hope für ein Interview für den Bayerischen Rundfunk zu sich nach Icking ein. Unsere Zeitung durfte dabei sein.


 

In Memoriam Dr. h.c. Max Mannheimer (1920–2016)

BfürB, Max Mannheimer, Impressionen

Max Mannheimer hat sich seit der Gründung des Vereins 2012 stark für unser Erinnerungsprojekt interessiert und auch immer wieder unsere Veranstaltungen besucht.

PRESSE 2018/2016
3.8.18 – sueddeutsche.de/München – Inga Rahmsdorf
“Wir können noch viel von ihm lernen”
Judith Faessler hat ihren Großvater Max Mannheimer bei Vorträgen begleitet. Er hat ihr vermittelt, sich für Demokratie einzusetzen

6.2.18 – sueddeutsche.de/München – Jakob Wetzel
Das NS-Dokuzentrum liegt jetzt am Max-Mannheimer-Platz
Die Stadt München hat mit einem Festakt den bislang namenlosen Platz vor dem NS-Dokuzentrum nach dem Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer benannt.

6.2.18 – merkur.de/München – Klaus Vick
Max Mannheimer: Dieser Platz ist nun nach dem Holocaust-Überlebenden benannt
Seit Dienstag trägt der Platz vor dem NS-Dokumentationszentrum nun den Namen des Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer.

7.2.17 – sueddeutsche.de/München – Martina Scherf
Bilder voller Intensität
Max Mannheimer, der bis zu seinem Tod Jugendliche und Erwachsene über die Schrecken des Dritten Reichs aufklärte, begann das Malen als eine Art Therapie. Am Montag wurden 35 seiner Werke für einen guten Zweck versteigert. Der Erlös in Höhe von 18.500 Euro geht an den Verein Leopolis in der Westukraine.
3.2.17 – merkur.de/Wolfratshausen – Dirk Walter
Die Bilder des Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer
Der im September verstorbene Holocaust-Überlebende Max Mannheimer war ein begnadeter Erzähler und berührender Zeitzeuge. Weniger bekannt ist: Er war auch ein nimmermüder Maler. Einige Werke werden nun versteigert.

3.2.17 – merkur.de/Wolfratshausen – am
Posselt: Benennt Straßen nach Max Mannheimer!
Die Stadt Bad Aibling hat abgelehnt, eine Straße nach Max Mannheimer zu benennen. Der Sprecher und Bundesvorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Bernd Posselt, nimmt dies zum Anlass für einen Appell an Bayerns Kommunen.

24.10.16 – merkur.de/Wolfratshausen – Janina Ventker
“Er hat Zuversicht geschenkt”
Es war eine Gedenkfeier, auf der auch gelacht werden durfte: Im Jüdischen Gemeindezentrum kamen ranghohe Politiker zu Ehren des Holocaust-Überlebenden Max Mannheimer zusammen. Alt-OB Hans-Jochen Vogel verabschiedete sich mit einer großen Geste von seinem Freund.

23.10.16 – sueddeutsche.de/München – Thomas Schmidt
“Leb’ wohl, lieber Max”
Bei der Gedenkfeier der Israelitischen Kultusgemeinde für Max Mannheimer würdigen die Redner die Verdienste des Verstorbenen als Erinnerer, Warner und Aufklärer.

12.10.16 – sueddeutsche.de/München – Helmut Zeller
Lernen aus der Geschichte: Die Zukunft des Erinnerns
Der Tod von Max Mannheimer macht spürbar, dass die Gedenkkultur vor einer Zäsur steht. Wenn Zeitzeugen ihre Geschichte nicht mehr erzählen können, geht eine moralische Instanz verloren.

27.9.16 – merkur.de/Wolfratshausen – Ingrid Hügenell
“Max Mannheimer wollte bewusst unser erstes Mitglied werden”
Er war ein prominenter Fürsprecher des Vereins “Bürger fürs Badehaus Waldram-Föhrenwald”: Der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer, der am Freitag im Alter von 96 Jahren verstorben ist. Mannheimer hatte die Mitgliedsnummer 1 im Badehausverein. Ein Gespräch mit der Vereinsvorsitzenden Dr. Sybille Krafft.

26.9.16 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Ingrid Hügenell
Ein wichtiger Fürsprecher, ein Freund
Max Mannheimer hat sich von Beginn an dafür eingesetzt, das Waldramer Badehaus zu erhalten und zu einer Gedenkstätte zu machen. Sybille Krafft und Otto-Ernst Holthaus erinnern sich.

5.2.2015 – Max Mannheimer
Max Mannheimer ist einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust. Er ist Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau und führte jahrzehntelang Besucher durch die KZ-Gedenkstätte. Sein Leben porträtierten die Filme Der weiße Rabe – Max Mannheimer (2009) und Max Mannheimer – Ich kann nicht hassen (2012) . . .
Text: BR

5.2.2010 – Alpha-Forumsgespräch von Dr. Sybille Krafft mit Max Mannheimer
Aus dem Inhalt: “Dr. Max Mannheimer ist einer der letzten Zeitzeugen, der über das nationalsozialistische Terrorregime noch aus eigenem Erleben und Erleiden berichten kann. Er hat die Lager von Auschwitz, von Warschau, von Dachau überlebt.
‘Es ist nicht das erste Mal, dass ich hier im alpha-Forum bin. Wenn mir 1945 jemand gesagt hätte, dass ich an meinem 90. Geburtstag in einem Studio des Bayerischen Fernsehens sitzen und meine Geschichte erzählen würde, dann hätte ich gesagt, das kann nicht sein. 1945 bin ich von Dachau aus durch das zerstörte München gefahren: Nie hätte ich das geglaubt! Das ist irgendwie schon auch ein Wunder …'”


 

10.5.2016 – Walter Chmielewski

BfürB, Zeitzeuge Walter Chmielewski

Zeitzeugengespräch: Dr. Sybille Krafft mit Walter Chmielewski, Zeitzeuge des NS-Regimes, ARD-alpha – alpha-Forum

Walter Chmielewski ist der Sohn des SS-Manns Karl Chmielewski, des “Teufels von Gusen”, der 1940 Lagerleiter des KZ Gusen wurde.

Seine Erinnerungen sammelte Holger Schaeben in dem Buch “Der Sohn des Teufels. Aus dem Erinnerungsarchiv des Walter Chmielewski” (2015). Foto/Text: BR
 

PRESSE
18.2.16 – sueddeutsche.de – Michael Morosow
Ein Mensch wie tausend Teufel
Carl Chmielewski war Kommandant des Konzentrationslagers Gusen. Er war so brutal, dass es sogar der SS zu viel wurde. Erst nach 70 Jahren fand sein Sohn Walter die Kraft, seine grausamen Erinnerungen einem Autor zu diktieren – an eine Jugend zwischen Sonntagsbraten und Todeslager.


 

29.4.2016 – BR/Nachrichten/Oberbayern Zeitzeuge Leslie Schwartz zu Gast bei der Gedenkfeier des KZ-Außenlagers Mühldorf

Juli 2015 – Zeitzeuge Leslie Schwartz zu Besuch in Waldram und beim BADEHAUS-Verein

BfürB, Leslie Schwartz, Wikimedia/Kupferdach59

PRESSE
4.8.15 – merkur.de/Wolfratshausen
Zurück an der New York Street
Der Holocaust-Überlebende Leslie Schwartz (85) hat das ehemalige Badehaus in Waldram besucht.
30.7.15 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Benjamin Engel
Sein Leben ist ein Wunder
Der Holocaust-Überlebende Leslie Schwartz erzählt von der Nachkriegszeit in Waldram.

Foto: Kupferdach59/Wikimedia

 

Lese-Tipp: Surviving the Hell of Auschwitz and Dachau: A Teenage Struggle Toward Freedom From Hatred
Leslie Schwartz/Mark David Bonagura
Englisch, 105 Seiten, Lit Verlag, Juni 2013, Taschenbuch-Ausgabe: 19,90 Euro

Laszlo (Leslie) Schwartz is a Hungarian-American survivor of the Holocaust.
He was the eldest son of a Hungarian Jewish couple. When he was eight years old, his father died and the next year his mother remarried.
In the spring of 1944 the German army occupied Hungary and in April the family was driven out of their home town and brought into the ghetto of Kisvarda. In May, the whole family was transported to Auschwitz-Birkenau. At arrival the family was separated and his mother, his sister Judith and his half-sister Eva were gassed. Leslie was put in the “children’s barracks” and got into the Birkenau labor camp, from where he was later mutated to Dachau. There he was placed in subcamp of Mühldorf am Inn and was forced to work in the construction of armor bunkers.
With the allies approaching, the subcamp was close, the prisoners put on trains and transported to Poing. Leslie tried to escape, but was shot by a member of the Hitler Jugend. He was finaly liberated on April 30, 1945 by American troops and had surgery in a military hospital by a German military doctor.
In late summer 1945 he returned to Hungary, but he decided very soon to emigrate to his relatives in the United States.
. . . mehr

s.a. Rezension der Arbeitsstelle Holocaustliteratur (dt.)


 

Februar 2018 – Coco Schumann

BaWa, Jazzlegende Coco Schumann 2011

2.2.18 – sueddeutsche.de/Wolfratshausen – Julian Erbersdobler
Ein Föhrenwalder Zeitzeuge
Der verstorbene Jazz-Musiker Coco Schumann wurde bei Wolfratshausen aus dem berüchtigten Todesmarsch befreit. Im späteren Waldram war er beim Historischen Verein zu Gast.

1.2.18 – merkur.de/Wolfratshausen – Volker Ufertdinger
Wie Coco Schumann in Wolfratshausen befreit wurde
Lange hat der große Musiker Coco Schumann über das geschwiegen, was ihm in den Konzentrationslagern passiert ist. Deswegen erfuhr man auch erst spät, dass er in Wolfratshausen befreit wurde. In seiner Autobiografie „Der Ghettoswinger“ berichtet er davon.

29.1.18 – sueddeutsche.de/Kultur
Jazz-Gitarrist Coco Schumann ist tot

Juni 2015 – Zeitzeuge Coco Schumann erhält Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik

Der “Preis der deutschen Schallplattenkritik” vergibt alljährlich Ehrenurkunden an herausragende Persönlichkeiten, die sich als Interpreten, Künstler oder Produzenten um die Musikaufzeichnung auf Ton- und Bildtonträgern besonders verdient gemacht haben. In diesem Jahr wurde auch Jazzlegende Coco Schumann ausgezeichnet.
In der BR-Sendereihe alpha-Forum führte Dr. Sybille Krafft 2009 ein Interview mit Coco Schumann (PDF-Abschrift).

Der Historische Verein Wolfratshausen bot dann 2011 unter dem Titel “Wer den Swing in sich hat, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren” ein Zeitzeugengespräch mit Schumann an (PDF mit Bildern von Justine Bittner und Gabriele Rüth).

2014 wiederum brachte der Historische Verein Wolfratshausen ein informatives, reich bebildertes Buch über die Medizingeschichte im Isar- und Loisachtal heraus, “Ärzte, Hexen, Handaufleger“, in dem das Kapitel über das Krankenhaus Föhrenwald mit der Schilderung von Coco Schumanns Aufenthalt dort beginnt:
“Jetzt hat er’s geschafft.” Diese Worte einer ungarischen Krankenschwester aus Föhrenwald waren für den Jazzgitarristen Coco Schumann wie eine Wiedergeburt. Seine Stationen: Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz, das Dachauer Außenlager Kaufering, Todesmarsch. Am 30. April 1945 wurde er schließlich in Wolfratshausen von den Amerikanern befreit. Da er an Flecktyphus erkrankte, konnte er nicht sofort nach Berlin zurück, sondern wurde – mit anderen Kranken – auf einem Pferdewagen nach Föhrenwald gebracht. Dort wurde er im Lazarett bis zum Juli gepflegt. In seiner Autobiografie erzählt er, dass er im Fieberwahn seine Eltern gesehen habe, die ihn beim Namen riefen. “Ich öffnete die Augen und schaute direkt in das freundliche Gesicht einer Krankenschwester, die auf mich runterlächelte.” Ehemalige Mithäftlinge besorgten Coco Schumann eine Gitarre und am Krankenbett spielte er wieder. “Was sonst?” In Föhrenwald traf er also dei Entscheidung, Musiker zu bleiben, und wurde so die große Jazzlegende, einer der ersten Gitarristen, die ihr Instrument elektrisch verstärkten. . . . mehr

PRESSE
23.7.11 – merkur.de – Sebastian Dorn
Sein Freiheitssymbol ist eine Gitarre
“Allein durch die Musik und den Swing habe ich den Holocaust überlebt”: Das sagt der Jazz-Musiker Coco Schumann. In Waldram sprach er über seine erschütternden Erlebnisse im KZ.

Lese-Tipps!
Der Ghetto-Swinger: Eine Jazzlegende erzählt
Coco Schumann
240 Seiten, Deutscher Taschenbuch Verlag, September 1997, broschiert, 12,40 Euro

I got rhythm. Das Leben der Jazzlegende Coco Schumann
Caroline Gille, Niels Schröder
160 Seiten, be.bra verlag, März 2014, broschiert, 19,95 Euro


 

1.5.2015 – Bayern 2/Reihe Land und Leute
Hörbild und Feature von Dr. Sybille Krafft

HVW/BfürB, Wolfratshausen, Kronmühle

“Weg mit diesen Judenweibern!”
Geschichte einer Frauenschule auf dem Land

“Wolfratshausen wurde judenfrei!”, schreibt das örtliche Tagblatt nach der so genannten Reichskristallnacht am 9. November 1938. Damit endet die Geschichte einer jüdischen Hauswirtschaftsschule, die einst so hoffnungsvoll begann.
Am 1. Mai 1926 wurde die “Wirtschaftliche Frauenschule auf dem Lande” im Isartal eröffnet. Hier sollten jüdische Mädchen auf ihre künftige Aufgabe als Hausfrau und Mutter vorbereitet werden. Anfangs waren es acht, später bis zu 100 Schülerinnen, die in dem Pensionat unterrichtet wurden. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme entwickelte sich die Ausbildungsstätte immer mehr zu einem Zufluchtsort für jüdische Mädchen, die von ihren Schulen vertrieben wurden.
Schon vor 1933 war das “Judenheim” nicht bei allen Wolfratshausener Bürgern gern gesehen. Aber erst unter dem nationalsozialistischen Regime begannen sich steigernde Drangsalierungen. Wiederholt wurde der Bürgermeister bei der Regierung vorstellig, um eine Schließung der Schule zu erreichen. Das Pogrom vom 9. November bot ihm dann die lang ersehnte Gelegenheit, die “Judenplage” los zu werden. Lehrerinnen und Schülerinnen wurden gezwungen, innerhalb von zwei Stunden die Stadt zu verlassen. Gemeinsam mussten sie mit der Isartalbahn nach München fahren. An der Endstation warteten vier Gestapo-Männer in Zivil.
Sybille Krafft schildert die bewegende Geschichte der Schule und verfolgt die Spuren der aus Wolfratshausen vertriebenen Frauen.
Foto: HVW/Stadtarchiv Wolfratshausen


 

April 2015 – Zeitzeuge Jack Adler zu Besuch beim Badehaus-Verein

BfürB, Jack Adler, Zeitzeuge
PRESSE
5.5.15 – merkur.de –
Links hieß Leben, rechts hieß Tod
Jack Adler erzählt auf Einladung des Badehaus-Vereins, wie er den Holocaust überlebt hat – und wie das Lager Föhrenwald für ihn eine Art Zuhause wurde.

1.5.15 – sueddeutsche.de – Wolfgang Schäl
Besuch eines Zeitzeugen – Der Ort, wo Menschsein möglich war
Jack Adler kam als 16-Jähriger ins Lager Föhrenwald. Jetzt besuchte er die Stätte seiner Befreiung und informierte sich über das Badehaus-Projekt in Waldram.

Lese-Tipp: Y: A Holocaust Narrative
Jack Adler/W.F. Aspenwall
Englisch, 150 Seiten, Mbedzi Publishing, April 2012, Taschenbuch-Ausgabe: 12,18 Euro

Auschwitz/Birkenau, Kaufering, Dachau … In 1945, Yacob (Jack) Adler was sixteen years old-the average age of an American high school student-yet weighed only sixty-five pounds and could barely stand. Stories of the Holocaust have been told numerous times, but Jack’s candid narrative and firsthand account take us deep into the psyche of Nazi foot soldiers, their brutality, [add the Oxford comma here] and insatiable appetite for the vicious treatment of innocent citizens. Jack was only a boy when Nazi soldiers occupied his home of Pabianice, Poland. Plunged into a world of extremism, he witnessed the death and decay of humanity while enduring the tortures of concentration camps. Blending narrative with heartbreaking description, Jack watches hopelessly as his youngest sister is led to her death . . . mehr


 

26.4.2015 – Bayern 2/Reihe Land und Leute
Hörbild und Feature von Dr. Sybille Krafft

HVW, Maria Seidenberger

“Ich hatte keine Zeit für die Angst”
Maria Seidenberger – Geschichte einer couragierten Frau

Als die ersten KZ-Häftlinge vorbeigetrieben werden, steht Maria Seidenberger mit ihrer Mutter weinend am Fenster des Elternhauses. Das damals sechsjährige Mädchen kann diesen Anblick nicht mehr vergessen. Immer wieder muss sie an die seltsam traurigen Männer denken, die sich in “komischen Anzügen” zur Arbeit schleppen. Mit 17 Jahren riskiert sie dann ihr Leben, um den NS-Opfern zu helfen: Sie leitet Nachrichten, Briefe und Fotografien aus dem Konzentrationslager Dachau an Angehörige weiter, entwickelt heimlich aufgenommene Fotos und versteckt in einem Bienenkorb ihres Vaters Schriftstücke von Häftlingen.
Als kurz vor Kriegsende Tausende von Gefangenen auf dem so genannten Todesmarsch wieder an ihrem Haus vorbeiziehen müssen, hält sie das mit ihrer Kamera fest. Erneut zeigt sie Geistesgegenwart und Mut, um diesen Wahnsinn für die Nachwelt zu dokumentieren. Nach der Befreiung zieht Maria Seidenberger mit einem ehemaligen Dachauer Häftling nach Prag. Dort bleibt sie fast 14 Jahre. 1959 kehrt sie in ihr Elternhaus zurück.
Sybille Krafft erzählt die ganz und gar “unerhörte” Geschichte einer couragierten Frau, die lange Zeit völlig unbekannt war. Maria Seidenberger hat nämlich nie viel Aufhebens um ihre waghalsigen Aktionen gemacht und ihre Leistungen zeitlebens, bis zu ihrem Tod im Jahr 2011, eher heruntergespielt. 2005 wurde sie für ihr unerschrockenes Handeln mit dem ersten Dachau-Preis für Zivilcourage geehrt.
Foto: Privatarchiv Maria Seidenberger/Stadt Dachau


 

10.3.2015 – ARD alpha
Gespräch von Dr. Sybille Krafft mit Zeitzeuge Alfred von Hofacker, Jurist und Zeitzeuge

BaWa, Alfred von Hofacker, Jurist und Zeitzeuge

Anlässlich seines 80. Geburtstags berichtete der Rechtsanwalt in diesem Zeitzeugen-Gespräch von den weitreichenden Konsequenzen, die der gescheiterte Attentatsversuch auf Hitler vom 20. Juli 1944 für seine Familie hatte: Sein Vater wurde hingerichtet, seine Familie kam in “Sippenhaft”. Während man seine Mutter und die älteren Geschwister in Gefängnissen und Konzentrationslagern einsperrte, wurde Alfred von Hofacker mit seinen jüngeren Geschwistern in ein Nazi-Kinderheim verschleppt. Erst nach dem Krieg waren alle wieder vereint, nachdem mehrere Familienmitglieder, die zuvor als SS-Geiseln Richtung “Alpenfestung” getrieben worden waren, in Südtirol befreit wurden.
Foto/Text: BR MediathekPDF zum Nachlesen


 

29.1.2015 – ARD alpha
Gespräch von Dr. Sybille Krafft mit Zeitzeuge Ernst Grube

BaWa, Ernst Grube, Zeitzeuge

Ernst Grube wurde 1945 zusammen mit seinen Geschwistern und seiner Mutter in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, nach der Befreiung durch die Rote Armee kehrte er zurück nach München. Er wurde Berufsschullehrer, ist Sprecher des Landesvorstands Bayern der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und stellvertretender Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau e.V. . . .
Text/Foto: BRDas Gespräch zum Nachlesen
 


 

29.1.2015 – ARD alpha
Gespräch von Dr. Sybille Krafft mit Rahel Mann, ehem. Praxis für Psychosomatik und Zeitzeugin

BaWa, Rahel Mann, Zeitzeugin

In dem Buch Uns kriegt ihr nicht: Als Kinder versteckt – jüdische Überlebende erzählen berichtet Rahel Mann über ihre Kindheit: Die Frau des Blockwarts rettet sie vor der Gestapo, die nächsten Jahren verbringt sie in verschiedenen Verstecken, die letzten Monate bis Kriegsende in einem Keller . . .
Text/Foto: BRDas Gespräch zum Nachlesen

 


 

27.1.15 – TAG DES GEDENKENS AN DIE OPFER DES NATIONASOZIALISMUS

BaWa, Skulptur "Todesmarsch", Weidach, Wolfratshausen

Der Gedenktag wurde am 3. Januar 1996 durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog eingeführt und auf den 27. Januar festgelegt.
Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, des größten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes. – Text: © Wikipedia
In seiner Proklamation führte Roman Herzog aus: “Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.”

PRESSE
31.1.15 – ILB – Leserbrief von Wolfgang Saal – Erinnerungsprojekt als Chance
27.1.15 – ILB – Kommentar von Georg Anastasiadis – Holocaust-Gedenken: Gaucks Rede, Putins Fehlen: Der Auftrag von Auschwitz
27.1.15 – ILB – Gedenkrede von Bundespräsident Joachim Gauck im Bundestag zur Befreiung des Konzentrationslagers – Keine deutsche Identität ohne Auschwitz
27.1.15 – ILB – Kommentar von Dirk Walter – Der Zeugen von Auschwitz: Hört ihnen zu!

Foto Mahnmal “Zum Gedenken an die Todesmärsche” von Hubertus von Pilgrim in Weidach/Wolfratshausen: © Jay Zeutsch


 

März 2014 – Abraham Ben und das Ehepaar Chana und Benjamin Braun zu Gast bei der Ausstellung “Die Kinder vom Lager Föhrenwald” im Jüdischen Gemeindezentrum in München

BADEHAUS, Chana und Benjamin Braun in Waldram

Auf Besuch in Waldram: Chana und Benjamin Braun († 31.1.2019) fanden zueinander im DP-Lager Föhrenwald. Sie feierten dort ihre Hochzeit – es war die letzte Hochzeit, die im Lager stattfand – und sie sind auch die bisher letzten Zeugen für die Existenz der Mikwe im “BADEHAUS”. Im Film Die Kinder vom Lager Föhrenwald erzählen sie ausführlich davon.

PRESSE
9.3.14 – Sonntagsblatt – Birte Mensing
Abenteuer im Wald
Abraham Ben verbrachte seine Kindheit in einem Lager für “Displaced Persons”

13.3.14 – Jüdische Allgemeine – Myriam Gümbel
Kindheit in Föhrenwald
Eine Ausstellung am Jakobsplatz zeigt das Leben im DP-Lager


 

Auf YouTube: Schüler fragen Zeitzeugen des jüdischen DP-Lagers Föhrenwald

BfürB, 2004, Zeitzeugen, "Die Kinder vom Lager Föhrenwald"

Einige der ehemaligen “Kinder vom Lager Föhrenwald” als interviewte Zeitzeugen 2013/2014:
Icek Surowicz, Abraham Ben, Boris Gerczikow, Helene Berger, Majer Szanckower und Jacques Cohen


 

18.2.2014 – Impressionen einiger Schüler des Gymnasiums Geretsried zur Präsentation ihres Zeitzeugenprojekts im Jüdischen Gemeindezentrum München – PDF

“‘Der Geschichte auf der Spur’ – Wenn man vor diesem klischeehaften Ausdruck nicht zurückschreckt, ist man vermutlich genau der Richtige für das Zeitzeugenprojekt, bei dem einige Oberstufenschüler des Gymnasiums Geretsried Zeitzeugen interviewen.

BaWa, Zeitzeugen, Lentrodt, Schlosser, Heigl, Ziesler, Hübner

Constantin Lentrodt, Vroni Schlosser,
Michael Heigl, Vicky Ziesler, Cédric Hübner

Die Befragten haben ihre Kindheit in Föhrenwald, im heutigen Waldram, verbracht, einem Lager für heimatlose Juden nach dem Zweiten Weltkrieg. Unter der Betreuung von Geschichtslehrerin Eva Greif und Dr. Sybille Krafft, der Vorsitzenden des Historischen Vereins Wolfratshausen und des Vereins “Bürger fürs BADEHAUS Waldram-Föhrenwald” wurde ein Interviewleitfaden entwickelt.

BaWa, Zeitzeugen, Interview Dr. Rachel Salamander

Dr. Rachel Salamander mit
Michael Heigl, Viktoria Ziesler, Cédric Hübner

Am 23. Februar fand die dritte Gesprächssitzung statt. Nach Boris Gercikow und Helene Berger im Oktober 2013, Icek Surowicz und Jacques Cohen im darauffolgenden Dezember kam nun Besuch aus Frankfurt: In zwei Runden wurden Abraham Ben und Majer Szanckower aus Frankfurt befragt; auch diese Interviews werden zu einem kleinen Film zusammengeschnitten.

BaWa, Zeitzeugen, "Leitfaden" für Interviews

Der “Leitfaden” für Interviews

Ein Höhepunkt des Projekts, das von der Bürgerinitiative und der Leo-Baeck-Stiftung unterstützt wird, war die Veranstaltung am 18. Februar 2014 in der Israelitischen Kultusgemeinde München.

Dort wurde der erste achtminütige Film gezeigt, die beteiligten Schüler stellten ihr Projekt vor, und Michael Heigl (Q12), Viktoria Ziesler und Cédric Hübner (beide Q11) durften Dr. Rachel Salamander interviewen, die ihre Kindheit ebenfalls in Föhrenwald verbracht hatte.
Alle Beteiligten freuten sich über die wertvolle Erfahrung, sich mit Geschichte abseits vom Schulbuch auseinandersetzen zu dürfen.” Cédric Hübner
 


 

BaWa, Zeitzeugen, Schlosser   Der Abend war sehr aufregend. Allein schon bei den Proben mit dem Mikrofon merkten wir dass sogar unsere Lehrerin Frau Greif ein bisschen Bammel hatte, vor so vielen Leuten unser Projekt vorzustellen. Als es dann losging und alle Leute eingetroffen waren, stieg die Spannung. Trotz der Ungewohntheit, auf einer Bühne mit Mikrofon und Scheinwerfern vor Publikum zu sprechen, denke ich, haben wir es ganz gut hinbekommen, unser Projekt zu präsentieren, und ich glaube, die Zuschauer waren auch begeistert.
 Es war ein gelungener Abend und ein unvergessener Höhepunkt für unser Projekt. Veronika Schlosser
 
BaWa, Zeitzeugen, Heider   Der 18.2.14 war ein sehr interessanter Abend für mich, da wir einerseits die Früchte unserer vorangegangen Arbeit gesehen und den Lohn dafür bekommen haben und andererseits auch Frau Dr. Rachel Salamander kennengelernt haben, die uns und dem Publikum noch vieles erzählt hat, was wir noch nicht wussten. Es wurde uns gezeigt, wie es damals in Föhrenwald für die Kinder wirklich war. Wir Jugendliche haben ja nicht mehr viel Verbindung zu dieser Zeit; auf diese Weise konnten wir uns aber ein umfassendes Bild der Vergangenheit machen.
Weiterhin war es auch gut zu erfahren, was es neben dem festgelegten Schulwissen noch gibt. Interessant war, wie Mitschüler das Interview mit Frau Dr. Salamander gestaltet haben, da man dabei gesehen hat, wie interessiert meine Generation an der Nachkriegsgeneration ist, sodass die Fragen fast nicht mehr aufgehört haben. Auch die ältere Generation war beeindruckt von den Erfahrungen der Zeitzeugen. Ich möchte den Abend auf keinen Fall missen. Florian Heider
 
BaWa, Zeitzeugen, Mayr   Die Präsentation unseres Projekts im jüdischen Gemeindezentrum hat mir das Gefühl gegeben, Teil eines großen, beeindruckenden Projekts zu sein, welches zukunftsorientiert das wichtige Ziel hat, an die Geschichte vor Ort zu erinnern.
Es ist sehr schön, einen Beitrag leisten zu können und so positiv beurteilt zu werden, sogar von sehr wichtigen Persönlichkeiten wie Dr. Charlotte Knobloch 
und Dr. Rachel Salamander.
Nicol Mayr
 
BaWa, Zeitzeugen, Anitsakis   Für mich war diese Unternehmung äußerst interessant, da auch Frau Dr. Knobloch, Dr. Rachel Salamander und weitere wichtige Persönlichkeiten vor Ort waren.
Der Dokumentarfilm “Befreit und Vergessen”, der zu Anfang gezeigt wurde, hat mich sehr berührt, da er die Zeit damals sehr realistisch darstellt und auch einen Einblick in das Leben im DP-Lager Föhrenwald gibt. Sophia Anitsakis
 

 

Schüler fragen Zeitzeugen
Eva Greif (Geschichtslehrerin am Gymnasium Geretsried)

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Q 11/12 des Gymnasiums Geretsried beteiligt sich an dem Zeitzeugenprojekt “Geschichten aus dem DP-Lager Föhrenwald – Zeitzeugeninterviews – Kurzfilme – Videoclips fürs Internet”. Gefördert wird das Projekt von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ) und dem Leo-Baeck-Institut. Professionelle Hilfe bekommen die Schülerinnen und Schüler vom Historischen Verein Wolfratshausen und ihrer Vorsitzenden Dr. Sybille Krafft, dem Filmemacher Rüdiger Lorenz und dessen Sohn Philipp.

BaWa, Zeitzeugen-Interview, Gymnasium Geretsried

Zeitzeugen-Interview des Gymnasiums Geretsried
Icek Surowicz, Viktoria Ziesler (Q 11), Dr. Sybille Krafft,
Philipp Lorenz (im Hintergrund),
Veronika Schlosser (Q 11) im Vordergrund

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Geschichte des jüdischen Volkes, mit der Zeit des Nationalsozialismus und der Shoah. Durch die räumliche Nähe der Schule zum ehemaligen DP-Lager Föhrenwald (heute Waldram) konnten wir den Regionalbezug herstellen und die jüdische Nachkriegsgeschichte vor Ort erfahren. Das DP-Lager Föhrenwald war von 1945 bis 1957 vorübergehend Heimat für Juden, die den Holocaust überlebt hatten. Die meisten emigrierten in die USA, nach Kanada und nach Israel. Als das Lager 1957 aufgelöst wurde, fanden die letzten “Föhrenwalder” Wohnungen in München, Frankfurt, Düsseldorf.
Die Schülerinnen und Schüler stellten den Kontakt zu den ehemaligen DPs her und luden sie zu einem Interview ein. Die ersten vier Gespräche fanden bereits statt: Michael Heigl (Q12) interviewte im Oktober 2013 Boris Gerczikow und Helene Berger aus Düsseldorf. Im Dezember 2013 führten Veronika Schlosser und Viktoria Ziesler (Q11) ein Gespräch mit den Münchnern Icek Surowicz und Jacques Cohen. Die Gespräche und der Schneidetermin fanden im Studio Lorenz in Icking statt.

BaWa, Zeitzeugengespräch, Schneideraum

Im Schneideraum: Michael Heigl (Q 12), Philipp Lorenz
 (neben Dr. Sybille Krafft), Florian Heider

Unter professioneller Anleitung von Rüdiger Lorenz, seinem Sohn Philipp und Sybille Krafft stellten Florian Heider, Michael Heigl, Veronika Schlosser und Felix Wieland in stundenlanger Detailarbeit den ersten zehnminütigen Film her, der am 18.2.14 im Jüdischen Gemeindezentrum am St. Jakobs-Platz 18, München, im Rahmenprogramm der Ausstellung “Die Kinder vom Lager Föhrenwald” zu sehen sein wird.

Am 23.2.14 kommen die ehemaligen DPs Majer Szanckower und Abraham Ben aus Frankfurt zu Besuch und werden von Nicol Mayr, Sophia Anitsakis, Cedric Hübner und Constantin Lentrodt interviewt und gefilmt.

Auch dieses Gespräch wird in einem Kurzfilm festgehalten und öffentlich zu sehen sein. Für die Schülerinnen und Schüler ist das Projekt eine einmalige Gelegenheit mit Überlebenden der Shoah zu sprechen, um zu erfahren, welches Schicksal ihre Gesprächspartner und deren Familien während des Nationalsozialismus hatten und wie es gelang nach 1945 ein neues Leben aufzubauen.

PDF: Die Theorie in der Praxis erleben – Erfahrungsbericht von Viktoria Ziesler

PRESSE
30.12.13 – merkur-online – Sebastian Dorn
Geschichtsstunde mit Time-Code
Für ein Zeitzeugenprojekt übernehmen zehn Schüler des Geretsrieder Gymnasiums Aufgaben hinter Videokamera und Schnittpult. Mit Vertretern des Historischen Vereins Wolfratshausen führten sie Interviews über die Zeit des Lagers Föhrenwald.

12.11.13 – merkur-online – Tanja Lühr
Vortrag von Jude Arie Rosen: Er bringt Schülern die jüdische Kultur näher
Der in Jerusalem lebende Jude Arie Rosen ist nach Deutschland gekommen, um bei der Jugend das Verständnis für seine Religion und Kultur zu fördern. Gestern sprach er vor Schülern des Geretsrieder Gymnasiums.
Rosen arbeitet seit acht Jahren für die Agentur „Kulturelle Begegnungen“. Seine Mutter ist Lea Fleischmann, die deutsch-israelische Autorin. Sie wuchs nach dem Zweiten Weltkrieg im Lager Föhrenwald für Displaced Persons auf. Zufällig wohnt ihr Sohn während seines Deutschland-Aufenthalts im früheren Haus seiner Mutter, das jetzt der Familie Henschelchen gehört. Gestern Nachmittag besichtigte er auch das ehemalige Badehaus von Waldram . . . mehr

12.11.13 – SZ Bad Tölz-Wolfratshausen – Thekla Krausseneck
Die Entschleunigung des Schabbat
Arie Rosen, Sohn der Schriftstellerin Lea Fleischmann, besucht das Gymnasium Geretsried, wo er die Bedeutung des Feiertags erklärt. Anschließend macht er Station im Badehaus in Waldram.

25.10.13 – Isar-Loisachbote – Frederik Lang
Schülerprojekt: In Kurzfilmen die Nachkriegszeit erforschen
“Ich interessiere mich für die Geschichte Waldrams.” “Wir sind die letzte Generation, die mit Zeitzeugen sprechen kann.” “Man muss festhalten, was die Region ausmacht.” Nicol, Florian und Michael können ihren Worten Taten folgen lassen. Die drei gehören zu den sieben Schülern aus zwei Q11-Kursen des Gymnasiums Geretsried, die mit ihrer Lehrerin Eva Greif ein Zeitzeugen-Projekt mit ehemaligen Bewohnern des Displaced-Persons-lager Föhrenwald in Angriff nehmen . . . mehr

25.10.13 – SZ Bad Tölz-Wolfratshausen – Felicitas Amler
Schüler befragen Zeitzeugen
Mit Blick auf die geplante Dokumentationsstätte: Gymnasiasten interviewen ehemalige Bewohner des Lagers Föhrenwald


 

September 2013

Vor Kurzem hat zum ersten Mal die Nachfahrin eines jüdischen DPs Föhrenwald/Waldram besucht. Jessica Nysenbaum, 29 Jahre, geboren in New York, lebt in Washington, D.C. und wollte unbedingt den Ort kennenlernen, wo ein Teil ihrer Familie kurzzeitig untergebracht war.

BaWa, Jessica Nysenbaum

Jessica Nysenbaum in Waldram

Ihre Großeltern Ida und Icchok Nysenbaum, polnische Juden, erreichten 1946 Deutschland und kamen zunächst in ein DP-Lager in Kassel. Die nächsten Stationen waren München, Feldafing und dann Föhrenwald.

Jessicas Vater Szmul Nysenbaum wurde am 4.3.1951 in München geboren, kam dann mit seinen Eltern am 31.5.1951 nach Föhrenwald in die Kentucky Street 11. Obwohl es für die Familie nur ein Durchgangslager war – bereits am 29.12.1951 emigrierte sie mit dem Schiff “General Sturgis” von Bremerhaven aus in die USA –, ist es für Jessica wichtig, den Spuren dieses Lebensabschnitts ihrer Großeltern und ihres Vaters zu folgen.

Eva Greif, Maria Mannes, Sabine und Anna Henschelchen führten die junge Frau durch das heutige Waldram, zeigten ihr das BADEHAUS, unterrichteten sie über die Geschichte des Hauses und darüber, was der Verein “Bürger fürs BADEHAUS” vorhat. Das alles interessierte sie sehr, war sie ja über die Website des Vereins auf Föhrenwald gestoßen. Anna Henschelchen arrangierte kurzfristig ein Treffen mit Pfarrer Martin Schnirch im Seminar Sankt Matthias. Jessica wurde sehr freundlich empfangen und Pfarrer Schnirch zeigte ihr das alte und das neue Seminar.

BaWa, Henschelchen, Nysenbaum, Greif, Mannes

Sabine Henschelchen, Jessica Nysenbaum,
Eva Greif und Maria Mannes

Höhepunkt des Rundgangs für Jessica war der Besuch des Hauses in der Kentucky Street 11, der heutigen Törringstraße. Bei Kaffee und Kuchen im Hause Henschelchen am Kolpingplatz erzählte sie die Geschichte ihrer Familie und von ihren Recherchen in Archiven in Bad Arolsen und Washington, D.C.

BaWa, Nysenbaum, Törringstraße

Jessica vor dem Haus Nr. 11 in der ehem. Kentucky Street, heute Törringstraße

Ihr Besuch in Deutschland erfolgte im Rahmen des Programms Germany Close Up, das von der deutschen Regierung unterstützt wird und amerikanischen Juden die Möglichkeit gibt, Deutschland kennenzulernen (American Jews Meet Modern Germany). Sie versprach Bilder und Dokumente zu schicken und den Kontakt aufrechtzuerhalten. Ihre Reise führte sie weiter nach Prag, dann zurück nach Washington D.C., von wo aus sie uns die versprochenen Bilder schickte und folgende Zeilen schrieb: “Thank you again for taking the time to show me around Waldram and your kind welcome! It was truly a wonderful experience for me.”
Aufzeichnung: Eva Greif, Fotos privat, September 2013

PRESSE
13.9.13 – Das Gelbe Blatt Bad Tölz-Wolfratshausen – Ralf Fastner
Auf Spurensuche
Die Amerikanerin Jessica Nysenbaum besucht Waldram, wo einst ihr Vater als “displaced person” lebte.